Verkehrswende: EU will am Verbrenner-Aus im Jahr 2035 festhalten

In den Gremien der Europäischen Union zeichnet sich eine Mehrheit für den Umstieg auf Elektromobilität und gegen Verbrennerfahrzeuge ab.

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Elektroautos an einer Ladestation (Symbolbild): keine Ausnahmen für synthetische Kraftstoffe
Elektroautos an einer Ladestation (Symbolbild): keine Ausnahmen für synthetische Kraftstoffe (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Keine Verbrenner mehr in der Europäischen Union (EU): Europaparlament und der Rat der EU-Mitgliedsstaaten wollen offenbar an den Plan festhalten, ab Mitte der 2030er Jahre Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieb abzuschaffen.

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Die EU-Kommission stellte im Juli vergangenen Jahres das Klimamaßnahmenpaket Fit for 55 vor. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist, ab 2035 keine neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mehr zuzulassen, die beim Fahren Kohlendioxid emittieren.

Zustimmung dafür gibt es im Europaparlament und Rat der Mitglieder. Die französische Ratspräsidentschaft habe Ende der vergangenen Woche ein Papier dazu an die anderen Mitglieder verschickt, berichtet das Handelsblatt. Das Papier liegt der Wirtschaftszeitung nach eigenen Angaben vor.

Arbeitsplätze gehen verloren

Dabei handele es sich um einen Kompromissvorschlag, der vor allem an die osteuropäischen Länder gerichtet sei, weil dort Arbeitsplätze im Motorenbau verlorengingen. In dem Papier würden lediglich neue Berichtspflichten vorgeschlagen: Die EU-Kommission solle alle zwei Jahre die Umschulungsmaßnahmen für Beschäftigte in der Automobilindustrie bewerten. Der europäische Verband der Automobilzulieferer (Clepa) befürchtet, es könnten bis zu einer halben Million Arbeitsplätze in der EU verloren gehen.

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Die Kernforderungen bleiben aber offensichtlich erhalten: Es sei keine Rede von neuen Ausnahmeregelungen, längeren Übergangsfristen oder einer Anrechnung von synthetischen Kraftstoffen auf die Kohlendioxid-Bilanz von Fahrzeugen, berichtet das Handelsblatt.

Die Franzosen wollten den Vorschlag der EU-Kommission "praktisch eins zu eins umsetzen", heißt es weiter. Das würde bedeuten, dass das Verbrennerverbot im Jahr 2035 kommt.

Es gibt aber auch EU-Parlamentarier, die sich für synthetische Kraftstoffe einsetzen. Im Verkehrsausschuss gebe es eine Mehrheit dafür, schreibt die Zeitung. Im federführenden Umweltausschuss hingegen sei eine knappe Mehrheit für einen Vorschlag, der dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag nahekomme.

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