Model S und Model X: Tesla ruft 135.000 Elektroautos zurück

Ein Ausfall des zentralen Displays gewisser Tesla-Elektroautos vom Typ Model S und X gefährdet die Verkehrssicherheit.

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Tesla Model S: zu viele Schreibvorgänge
Tesla Model S: zu viele Schreibvorgänge (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Tesla ruft knapp 135.000 Fahrzeuge zurück. Damit kommt der US-Elektroautohersteller einer Aufforderung der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) nach. Das geht aus einem Dokument der NHTSA hervor. Grund ist ein mögliches Versagen des großen zentralen Displays.

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Betroffen sind Autos von Typ Model S, die zwischen 2012 und 2018 gebaut wurden, sowie Model X aus den Jahren 2016 bis 2018. Das Display dieser Fahrzeuge nutzt einen Tegra-3-Prozessor mit 8 GByte eMMC-NAND-Flash. Weil das Infotainmentsystem sehr viele Logs ablegt, wird der Flash-Speicher zu oft beschrieben. Das kann zum Ausfall der Media Control Unit (MCU) führen.

Der Displayausfall ist eine Gefahr

Darin sieht die NHTSA eine Gefahr: Das Display zeigt die Bilder der Rückfahrkamera. Zudem werden darüber wichtige, auch sicherheitsrelevante Funktionen gesteuert, darunter die Enteisung der Scheiben, die Heizung und die Klimaanlage. Beeinträchtigt wird der Autopilot, das System für das automatisierte Fahren. Zudem können akustische Signale, unter anderem das des Blinkers, nicht mehr ausgegeben werden.

Bekannt ist das Problem schon seit Längerem. Die NHTSA führte im vergangenen Jahr eine Untersuchung durch und kam zu dem Ergebnis, dass knapp 159.000 Model S und Model X betroffen seien. Bei vielen Fahrzeugen war es auch schon zu Defekten gekommen.

Die NHTSA forderte den Rückruf

Ohne das Display entsprechen die Autos nicht mehr den Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS), den Verkehrssicherheitsstandards. Deshalb hat die NHTSA Tesla Mitte Januar dazu aufgefordert, die betreffenden Fahrzeuge zurückzurufen. Allerdings ruft Tesla statt der geforderten 158.000 lediglich 134.951 Fahrzeuge zurück.

Auch das deutsche Kraftfahrtbundesamt beschäftigt sich mit dem Thema.

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