Verkehrssicherheit: Paris verschärft Tempolimit für E-Scooter

In der französischen Hauptstadt dürfen E-Scooter künftig nur noch auf wenigen ausgewählten Straßen 20 km/h schnell fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Scooter-Fahrer in Paris (Symbolbild): Betrieb bis Februar 2023 erlaubt
E-Scooter-Fahrer in Paris (Symbolbild): Betrieb bis Februar 2023 erlaubt (Bild: Christophe Archambault/AFP via Getty Images)

Wegen zu vieler Unfälle mit Fußgängern schränken die Behörden in Paris die Nutzung von elektrischen Mietrollern ein. So werden die Höchstgeschwindigkeit sowie das Einsatzgebiet für die Fahrzeuge weiter beschränkt.

Stellenmarkt
  1. Junior IT-Projektmanager für Softwareprojekte (m/w/d)
    SENSIS GmbH, Viersen
  2. Product Cluster Lead (m/w/d) Bestandskund:innen
    Yello Strom GmbH, Köln
Detailsuche

Künftig dürfen die E-Scooter nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h durch die französische Hauptstadt kurven. Lediglich auf einigen Hauptstraßen mit geschützten Radwegen dürfen sie weiterhin 20 km/h schnell fahren.

Zudem wird es verboten sein, mit den E-Scootern durch Parks und Grünanlagen zu fahren. Die drei Anbieter Dott, Lime und Tier müssen die neuen Regeln bis Mitte Dezember implementieren, teilte die Pariser Stadtverwaltung mit.

Das Tempolimit wird durch Ortung umgesetzt

Tempo 10 km/h gibt es bereits an bestimmten Orten der Stadt: Im Sommer wurde es in der Umgebung wichtiger Sehenswürdigkeiten eingeführt, kürzlich wurde es auf rund 700 Bereiche erweitert, etwa vor Schulen. Die Betreiber müssen das Tempolimit umsetzen: Die E-Scooter werden geortet und die Geschwindigkeit automatisch angepasst.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Grund für die Maßnahmen sind Beschwerden über Behinderungen durch falsch abgestellte E-Scooter sowie die vielen Unfälle: In diesem Jahr seien es in Paris bisher etwa 300 gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur Agence France Press (AFP). Bei den Unfällen wurden 329 Menschen verletzt, zwei Menschen starben.

Nach einem der tödlichen Unfälle drohte die Stadtverwaltung im Juni, den drei Unternehmen die Lizenz für den Betrieb der E-Scooter zu entziehen, wenn es keine Verbesserungen bei der Geschwindigkeitsbegrenzung sowie beim Abstellen der Fahrzeuge gebe. Zusammen mit der Einführung des Tempolimits wurde der Betrieb bis Februar 2023 erlaubt.

Auch hierzulande sind die Leihroller immer wieder in schwere Unfälle verwickelt: Laut dem Statistischen Bundesamt, kam es im vergangenen Jahr zu mehr als 2.100 Unfällen mit Elektro-Tretrollern mit 2.000 Verletzten und fünf Toten. Der Branchenverband Plattform Shared Mobility veröffentlichte daraufhin eine eigene Studie, nach der die E-Scooter nicht gefährlicher sein sollen als andere Verkehrsmittel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


dummzeuch 01. Dez 2021 / Themenstart

Es muss gar nicht mal irgendwas mit der Geschwindigkeit zu tun haben. Man kann auch aus...

chefin 01. Dez 2021 / Themenstart

Nun einfach mal Bilder von Rädern posten auf denen es möglich ist zu zweit zu fahren...

DASPRiD 30. Nov 2021 / Themenstart

Also ich finde die hier in Karlsruhe verdammt praktisch. Günstiger als die Straßenbahn...

peterbruells 30. Nov 2021 / Themenstart

Dann drückst Du kräftig auf die Tube, das wird als Override akzeptiert. Allerdings...

stuempel 30. Nov 2021 / Themenstart

Schon lustig, wie solche Statistiken gemeldet werden, ohne sie ins Verhältnis zu setzen...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ransomware
Jeder hat Daten, die eine Erpressung wert sind

Unbenutzbare Systeme, verlorene Daten und Schaden in Millionenhöhe: Wie ich einen Emotet-Angriff erlebt habe.
Ein Erfahrungsbericht von Lutz Olav Däumling

Ransomware: Jeder hat Daten, die eine Erpressung wert sind
Artikel
  1. Bundesservice Telekommunikation: Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow
    Bundesservice Telekommunikation  
    Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow

    Angeblich hat das Innenministerium nichts mit dem Bundesservice Telekommunikation zu tun. Doch beide teilen sich offenbar ein Bürogebäude.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Elektroautos: Volkswagen und Bosch kooperieren bei Akkuzell-Fertigung
    Elektroautos
    Volkswagen und Bosch kooperieren bei Akkuzell-Fertigung

    Den wachsenden Bedarf an Stromspeichern will Volkswagen durch eine Produktionspartnerschaft für Akkuzellen mit Bosch decken.

  3. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 WOHL HEUTE BESTELLBAR • Agon Pro Gaming-Monitor 27" 165Hz 885,86€ (Bestpreis) • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer [Werbung]
    •  /