Verkehrssicherheit: Googles autonome Autos meistern die Stadt
In der Stadt prasseln viele Informationen auf den Autofahrer ein, die er blitzschnell verarbeiten muss und die ihn zum Reagieren zwingen, um Unfälle zu verhindern. Genau die gleichen Anforderungen werden die Verkehrsteilnehmer auch an autonom fahrende Autos stellen. Google hat seine Autos innerhalb kurzer Zeit für stressige Stadtfahrten fit gemacht.
Im kalifornischen Mountain View fuhren Googles Testfahrzeuge Tausende von Kilometern(öffnet im neuen Fenster) . Dabei wird mit den Laserscannern und Radarsensoren die Umgebung abgetastet und mit den eingebauten Rechnern analysiert. Die Software soll Hunderte von unterschiedlichen Objekten und ihre Richtung gleichzeitig erkennen können. Darunter befinden sich Fußgänger, Radfahrer und natürlich auch andere Fahrzeuge wie Busse und Lkws. Nach Angaben von Google sollen auch geänderte Fahrbahnmarkierungen, die nur durch Hütchen oder Farbe zu erkennen sind, beachtet werden. Selbst Handzeichen von Radfahrern und Stoppschilder von Polizisten und Schülerlotsen sollen die Analyseprogramme richtig deuten.
Während der Testfahrten wurden zahlreiche Situationen erkannt, für die Reaktionsmodelle geschrieben wurden. Zum Beispiel bedeutet eine rote Ampel nicht automatisch, dass nicht doch noch ein anderer Autofahrer oder Radfahrer versucht, sie zu überqueren.
Derzeit fahren die so angelernten Autos nur auf einigen Straßen in Mountain View. Bis sie auch auf andere Städte losgelassen werden können, wird noch einige Zeit vergehen, gab Google zu. Vor zwei Jahren sei jedoch nicht annähernd daran zu denken gewesen, dass die Fahrzeuge in einer Stadt fahren würden.
Mittlerweile fuhren die Google-Autos rund 1,13 Millionen Kilometer autonom. Im August 2012 waren es nur 480.000 Kilometer. Dass Roboter die besseren Autofahrer sind, konnte schon 2013 durch Googles Auswertung der selbstfahrenden Toyota-Prius- und Lexus-Fahrzeuge belegt werden. Die Autos fahren sicherer und sanfter, wenn sie selbst und nicht ein Mensch das Steuer übernehmen, berichtete Chris Urmson, Leiter des Google-Fahrzeugprogramms, auf der Konferenz Robobusiness(öffnet im neuen Fenster) in Kalifornien.
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