Abo
  • Services:

Verkehrssicherheit: Googles autonome Autos meistern die Stadt

Ein Fußgänger geht bei Rot über die Straße, eine Straßenmarkierung ist durch Hütchen ersetzt und ein Lkw parkt in zweiter Reihe: Sollte das ein autonom fahrendes Auto überfordern, wäre es nicht alltagstauglich. Googles Autos beherrschen diese Situation nach Angaben des Konzerns.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonom fahrendes Auto von Google
Autonom fahrendes Auto von Google (Bild: Google)

In der Stadt prasseln viele Informationen auf den Autofahrer ein, die er blitzschnell verarbeiten muss und die ihn zum Reagieren zwingen, um Unfälle zu verhindern. Genau die gleichen Anforderungen werden die Verkehrsteilnehmer auch an autonom fahrende Autos stellen. Google hat seine Autos innerhalb kurzer Zeit für stressige Stadtfahrten fit gemacht.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Im kalifornischen Mountain View fuhren Googles Testfahrzeuge Tausende von Kilometern. Dabei wird mit den Laserscannern und Radarsensoren die Umgebung abgetastet und mit den eingebauten Rechnern analysiert. Die Software soll Hunderte von unterschiedlichen Objekten und ihre Richtung gleichzeitig erkennen können. Darunter befinden sich Fußgänger, Radfahrer und natürlich auch andere Fahrzeuge wie Busse und Lkws. Nach Angaben von Google sollen auch geänderte Fahrbahnmarkierungen, die nur durch Hütchen oder Farbe zu erkennen sind, beachtet werden. Selbst Handzeichen von Radfahrern und Stoppschilder von Polizisten und Schülerlotsen sollen die Analyseprogramme richtig deuten.

Während der Testfahrten wurden zahlreiche Situationen erkannt, für die Reaktionsmodelle geschrieben wurden. Zum Beispiel bedeutet eine rote Ampel nicht automatisch, dass nicht doch noch ein anderer Autofahrer oder Radfahrer versucht, sie zu überqueren.

Derzeit fahren die so angelernten Autos nur auf einigen Straßen in Mountain View. Bis sie auch auf andere Städte losgelassen werden können, wird noch einige Zeit vergehen, gab Google zu. Vor zwei Jahren sei jedoch nicht annähernd daran zu denken gewesen, dass die Fahrzeuge in einer Stadt fahren würden.

Mittlerweile fuhren die Google-Autos rund 1,13 Millionen Kilometer autonom. Im August 2012 waren es nur 480.000 Kilometer. Dass Roboter die besseren Autofahrer sind, konnte schon 2013 durch Googles Auswertung der selbstfahrenden Toyota-Prius- und Lexus-Fahrzeuge belegt werden. Die Autos fahren sicherer und sanfter, wenn sie selbst und nicht ein Mensch das Steuer übernehmen, berichtete Chris Urmson, Leiter des Google-Fahrzeugprogramms, auf der Konferenz Robobusiness in Kalifornien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 389€ (Vergleichspreis 488€)
  2. 99,99€ + USK-18-Versand (Die Bestellbarkeit könnte sich jederzeit ändern bzw. kurzfristig...
  3. 587,37€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 696,11€)
  4. 529€ (Bestpreis!) - Das Galaxy Tab E erhalten Sie im Rahmen der Superdeals-Aktion von Samsung.

KritikerKritiker 29. Apr 2014

Vielleicht war aus Gründen auch einfach keine aktiviert?...

Anonymer Nutzer 29. Apr 2014

Ein fremder Dritter, der dir vielleicht schaden will, ja. Unmöglich ist das nicht und...

Raistlin 29. Apr 2014

genau das dachte ich auch :) Und durch eine Blackbox könnte man auch Nachweisen das der...

Laufburschi 29. Apr 2014

Lies dir mal "Der bevormundete Autofahrer" hier auf Golem durch. Alle neuen Autos sind...

wmayer 29. Apr 2014

Fast jedes neue Fahrzeug hat ein integriertes Navigationssystem, jeder hat ein...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /