Verkehrssicherheit: Google trainiert selbstfahrende Autos mit Kindern

Zu Halloween hat Googles Autoteam seine Fahrzeuge mit Blick auf die Sicherheit von Kindern trainiert - auch wenn diese kostümiert auf der Straße unterwegs sind. Die Software für die Bilderkennung soll in der Nähe von Kindern besonders vorsichtig agieren.

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Google Auto vor Kindern in Halloween-Kostümierung.
Google Auto vor Kindern in Halloween-Kostümierung. (Bild: Google)

Google hat die Erkennung von Kindern im Straßenverkehr unter erschwerten Bedingungen getestet. An Halloween sind in den USA Kinder in Kostümen und großer Zahl auf den Straßen unterwegs. Lernfutter für die Sensoren der Google-Autos, die in Parkposition standen, um die ungewöhnlichen Formen zu studieren.

Googles Ingenieure machten die Bilderkennung damit vertraut und entwickelten Strategien, um bei kleinen Verkehrsteilnehmern besondere Vorsicht walten zu lassen. Schließlich ist das Verhalten von Kindern oftmals irrational und nicht so vorhersehbar wie das von Erwachsenen. Aufgrund ihrer Größe erscheinen sie auch erst spät im Blickfeld der Sensoren, wenn sie zwischen parkenden Autos stehen und Richtung Fahrbahn laufen.

Mit manchen Fahrradfahrern hingegen haben die Google-Autos noch Probleme:. Der Trackstand eines Fixie-Fahrers irritierte ein Google-Auto bei einer Begegnung im texanischen Austin. Die Software konnte nicht einschätzen, wie sich der Radfahrer bewegen würde und hielt das Auto mehrmals abrupt an. Dies geschah nach Angaben des Radfahrers ungefähr zwei Minuten lang. Das Fahrzeug soll sich während des Manövers nicht aus der Mitte der Kreuzung heraus bewegt haben.

Googles selbstfahrende Autos sind dazu programmiert, manchmal eine kleine Ordnungswidrigkeit zu begehen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h zu überschreiten. Der leitende Softwareingenieur, Dmitri Dolgov, sagte, dass sich die Google-Autos an den Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe orientierten. Wenn diese die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, gebe auch Googles Auto Gas. Langsamer zu fahren könnte sonst eine Gefahr für die Insassen und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellen.

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