Abo
  • Services:

Verkehrssicherheit: Autos erkennen Fußgänger

Ein neues Assistenzsystem für Autos haben deutsche Forscher entwickelt: Es kommuniziert mit einem Sender oder dem Mobiltelefon eines Fußgängers und erkennt, ob dieser auf die Straße läuft.

Artikel veröffentlicht am ,
Kooperative Transponder: Fußgänger hinter Hindernissen erkannt
Kooperative Transponder: Fußgänger hinter Hindernissen erkannt (Bild: Ko-Tag)

Das Mobiltelefon soll künftig Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern: Der Bordcomputer des Autos soll die Geräte orten und im Notfall eine Bremsung einleiten.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Das Verfahren wurde im Rahmen des Projekts Kooperative Transponder (Ko-Tag) entwickelt, an dem unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) weitere Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus der Automobilbranche beteiligt sind: Das Mobiltelefon von Fußgängern und Radfahrern kommuniziert mit Autos und weist diese darauf hin, dass eine Gefahr auf die Fahrbahn tritt.

Dazu sendet das Auto einen Code aus. Das Mobilgerät modifiziert ihn und schickt ihn in einem sehr präzisen zeitlichen Schema zurück. Aus den Daten errechnet das Ortungssystem im Auto aus Abstand und Winkel des Fußgängers zu dem Auto dessen Position. Das Bordsystem kann den Fahrer vor dem Fußgänger warnen oder gleich eine Bremsung einleiten.

Nur bei Gefahr bremsen

Das sollte aber schon dann passieren, wenn der Fußgänger noch gar nicht auf die Straße getreten ist. Sonst könnte es für eine Reaktion zu spät sein. Andererseits darf das Auto nicht wahllos für jeden Fußgänger am Wegesrand bremsen, sondern nur dann, wenn tatsächlich die Gefahr eines Unfalls besteht.

Um das zu erreichen, bestimmt das System die Entfernung innerhalb weniger Mikrosekunden. "Wir erreichen damit für die Abstandsmessung eine Genauigkeit von wenigen Zentimetern. Zusammen mit dem ebenfalls einzigartigen codebasierten Verfahren ist das der Grund für die außergewöhnliche Performanz und ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal unseres Systems", erklärt Projektleiter Erwin Biebl.

Verdeckte Fußgänger

Vorteil des Systems sei, dass es auch Fußgänger oder Radfahrer erkenne, wenn diese verdeckt seien, etwa durch parkende Autos. Das System erkenne sie und könne ihr Bewegungsverhalten voraussagen. Darin sei es den heutigen Fahrerassistenzsystemen überlegen.

Bei Tests hatte die Forscher die Probanden mit Transpondern ausgestattet, die mit dem Auto kommunizierten. Die Geräte könnten in die Kleidung eingenäht oder in den Schulranzen oder den Rucksack gesteckt werden. Eine andere Möglichkeit könnte sein, das Mobiltelefon, das die meisten Menschen immer dabei haben, zum Transponder umzufunktionieren. Das erfordere nur eine geringfügige Modifikation. Ein Hersteller habe schon Interesse bekundet, berichten die Münchner.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,95€
  2. (-78%) 8,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  4. 39,99€

Lala Satalin... 22. Jan 2014

Scheinst ja was zu verbergen zu haben...

markus.badberg 22. Jan 2014

Wahrscheinlich würde es schon reichen, wenn Du einfach auf die Straße zu rennst und kurz...

Spaghetticode 21. Jan 2014

Da würden aber die Fahrer auch ohne Assistenzsystem eine Vollbremsung einleiten.

Hanmac 21. Jan 2014

eine oder zwei StraßenLaternen könnten Registrieren wenn sich eine Person der Straße...

9life-Moderator 21. Jan 2014

Fußgänger unterliegen der Evolutionstheorie...


Folgen Sie uns
       


Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit

Corsairs K70 RGB Mk. 2 ist seit kurzem mit Cherrys neuen Low-Profile-Switches erhältlich - in einer exklusiven Version mit nur 1 mm kurzen Auslöseweg. Wir haben die Tastatur mit der Vulcan von Roccat verglichen, die mit selbst entwickelten Titan-Switches bestückt ist.

Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit Video aufrufen
Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
    Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
    Tolles teures Teil - aber für wen?

    Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /