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Verkehrssenatorin: Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert

Die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther will Autos aus der Innenstadt verbannen. Das betrifft nicht nur Autos mit Verbrennungsmotor, sondern auch Elektroautos. Ihrer Meinung nach akzeptiere die Gesellschaft die vielen Unfälle damit nicht mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Rikschafahrer vor dem Brandenburger Tor
Rikschafahrer vor dem Brandenburger Tor (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Regine Günther ist Berlins Verkehrssenatorin (parteilos, für Grüne), fährt selbst als Dienstwagen ein Hybridmodell und will in naher Zukunft Autos aus allen Städten verbannen. Günter ist schon vor kurzem durch die Forderung aufgefallen, dass die Grünen wollen, dass die Menschen ihr Privatauto abschaffen.

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Im Interview mit der Zeitung Die Welt betonte Günther, dass sie die negativen Reaktionen nicht als Shitstorm empfunden und auch viel Zustimmung erhalten habe. Nun legt sie noch einmal nach und betont, dass in Berlin der öffentliche Bus-Nahverkehr bis 2030 auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden soll und sagte auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, dass in Berlin irgendwann Autos mit Verbrennungsmotoren gar nicht mehr einfahren dürfen: "[...] der Pkw mit Verbrennungsmotor ist ein technisches Auslaufmodell. Diese Fahrzeuge werden hoffentlich in naher Zukunft in keiner Stadt mehr fahren, auch nicht in Berlin."

Es sei aber nicht sinnvoll, dass die Menschen nun Verbrennerfahrzeuge durch Elektroautos ersetzten, da diese immer noch im Stau stehen würden und es für andere Verkehrsteilnehmer weiterhin eng und unsicher bleibe. Ihrer Meinung nach akzeptiere die Gesellschaft die Unfälle nicht mehr. Auch Elektrotretrollern steht die Verkehrssenatorin kritisch gegenüber, wenn diese über Bürgersteige fahren dürfen, wie es ein Gesetzesentwurf von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorsieht.

Für Berlin will die Verkehrssenatorin Mobilitätshubs an S- und U-Bahnstationen errichten, an denen Carsharing-Autos, Fahrräder und Elektroroller stehen. Per App, die derzeit von den Berliner Verkehrsbetrieben BVG entwickelt wird, sollen die Angebote vom Nutzer ausgewählt werden können.

Günther empfiehlt Menschen, die weiter entfernte Verwandte besuchen wollen, ein Auto zu mieten, wie sie es selbst in einer nach eigenen Angaben jahrzehntelangen autofreien Zeit mit Familie auch machte. Das ÖPNV-Angebot für Pendler will Günther in Zusammenarbeit mit Brandenburg verbessern.

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mimimi 18. Mär 2019

Also 2017 fuhr sie noch einen pöhsen Diesel. Komisch das alles. Wie alles in Berlin...

eiapopeia 15. Mär 2019

Sehr interessant. Welche Städte sind das denn? Wollen Sie damit sagen, dass die Leute...

gadthrawn 15. Mär 2019

Vielleicht nervt es sie auch nur, dass sie den Audi A3 Sportback 1.4 TFSI nicht ausfahren...

gadthrawn 15. Mär 2019

Und an dem viele Personen Atemschutzmasken tragen um eben nicht dauernd von allen...

Invertiert 15. Mär 2019

Ein parkplatz für Innenstädte wäre wenn man den Vorteil, den man erzielen würde, würde...


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