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Verkehrsplanung: Berlin will Elektrolastenräder finanziell fördern

Lastenräder können in der Stadt Aufgaben übernehmen, bei denen sonst Autos genutzt werden, und so die Luftverschmutzung reduzieren. Berlin will die Anschaffung solcher Fahrräder finanziell fördern, vor allem, wenn sie elektrisch betrieben werden.
/ Andreas Donath
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Transporträder im Einsatz (Bild: Aleksander Slota/VCD)
Transporträder im Einsatz Bild: Aleksander Slota/VCD

Berlin will mehr Lastenräder auf die Straßen bringen, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Doch diese Räder sind vor allem mit Elektroantrieben in der Anschaffung teuer. Deshalb sollen in diesem Jahr 200.000 Euro und 2019 sogar 500.000 Euro Subventionen fließen(öffnet im neuen Fenster) , wenn sich Unternehmen oder Privatpersonen entscheiden, solche Fahrräder zu kaufen.

"Lastenräder werden immer beliebter im privaten und beruflichen Alltag. Die Transporträder sind praktisch, umweltfreundlich und eine preiswerte Alternative zum Auto in der Stadt. Mit Elektrounterstützung ist der Fahrspaß auch auf längeren Strecken und mit schwereren Lasten garantiert" , sagte die Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther (parteilos).

Von den 200.000 Euro in diesem Jahr sollen 130.000 Euro für private Nutzer und 70.000 Euro für gewerbliche Nutzer ausgegeben werden. Dabei werden maximal 33 Prozent der Kaufsumme beziehungsweise maximal 1.000 Euro für ein elektrisches Lastenrad und maximal 500 Euro für ein Lastenrad ohne Elektromotor vom Land Berlin erstattet.

Die Förderanträge sollen ab Mai 2018 vorliegen. Details sind noch unbekannt, es wurde jedoch bereits mitgeteilt, dass gilt: Wessen Antrag zuerst bewilligt wird, der kann sich die Förderung sichern.

Elektrische Transporträder werden in Berlin von der Deutschen Post in größerem Maßstab für die Postzustellung eingesetzt, auch Radkuriere nutzen gelegentlich diesen Fahrzeugtyp.


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