Verkehrsmanagement: EU will intelligente Verkehrssysteme entwickeln

Intelligente Verkehrssysteme wie multimodale Reiseplaner für ganz Europa sollen die Planung von Reisen in der EU vereinfachen. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas will durchsetzen, dass die Verkehrsunternehmen ihre Daten für solche Anwendungen zugänglich machen.

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EU-Kommissar Siim Kallas: Offene Daten für Verkehrsanwendungen
EU-Kommissar Siim Kallas: Offene Daten für Verkehrsanwendungen (Bild: EU)

Die Europäische Union (EU) will intelligente Verkehrssysteme (IVS) entwickeln lassen, mit denen Reisen innerhalb der Union mit verschiedenen Verkehrsmitteln geplant werden können. Dazu sollten die Verkehrsunternehmen ihre Daten frei zugänglich machen, sagt Siim Kallas, EU-Verkehrskommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission. Er hat sich deswegen mit den für Verkehr und Telekommunikation zuständigen Ministern in der zyprischen Hauptstadt Nikosia beraten.

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"Wir brauchen europäische multimodale Reiseplaner und andere IVS-Anwendungen in Europa. Um die vorhandenen Verkehrsträger und ihre Infrastruktur bestmöglich zu nutzen, müssen wir die Verfügbarkeit, die Zugänglichkeit und den Austausch aller relevanten Informationen über Fahrpläne, Kapazitäten und Routen gewährleisten", erklärte Kallas.

Zeit, Geld, Umwelt

Mit einem solchen multimodalen Reiseplaner sollen Nutzer Fahrten von Tür zu Tür am Rechner vorbereiten. Das System soll alle zur Verfügung stehende Verkehrsmittel berücksichtigen. Das soll es dem Reisenden ermöglichen, ihre Route unter Berücksichtigung von Parametern wie Fahrzeit, Preis oder auch Umweltfreundlichkeit zu planen.

Solche Routenplaner sind bereits in der Entwicklung. Allerdings gebe es erst wenige derartige Systeme, und diese seien "bei weitem nicht flächendeckend". Ein Grund sei, dass die Verkehrsunternehmen ihre Daten nur unzureichend zugänglich machten, kritisiert die EU-Kommission. Sie will deshalb die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Daten verfügbar gemacht werden. Dann könnte Entwickler entsprechende Anwendungen schreiben.

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Die Kommission wolle Konzepte vorlegen, um die Entwicklung von multimodalen Verkehrsplanungssystemen zu unterstützen, sagte Kallas. "Das wird es ermöglichen, neue Dienste wie Routenplaner oder intelligente Reservierungs- und Zahlungssysteme sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr bereitzustellen, die nicht auf das Inland beschränkt sind und auch alternative Verkehrsträger berücksichtigen."

Die EU-Kommission hat 2010 eine Richtlinie zur Entwicklung von IVS erlassen. Dazu gehört auch das Fahrzeug-Notrufsystem, der sogenannte E-Call. Derzeit werden Spezifikationen erarbeitet, um die Daten interoperabel zu machen.

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