Abo
  • Services:
Anzeige
Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde.
Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde. (Bild: Google)

Verkehrskontrolle: Google-Auto fuhr der Polizei zu langsam

Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde.
Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde. (Bild: Google)

Wer zu schnell fährt, wird von der Polizei angehalten, aber auch wer viel zu langsam fährt, macht sich verdächtig. Diese Erfahrung machte nun ein autonom fahrendes Auto von Google. Es wurde wegen Langsamfahren gestoppt.

Anzeige

Anhalten, Polizei! Weil ein autonom fahrendes Auto von Google der Polizei in Mountain View in Kalifornien auffiel, wurde es gestoppt. Der Grund ist nachvollziehbar: Das Fahrzeug fuhr viel zu langsam, was einen kleinen Verkehrsstau auslöste. 

Das selbstfahrende Google-Auto ist mit knapp 40 km/h unterwegs gewesen. An dieser Stelle war die Geschwindigkeit auf knapp 60 km/ beschränkt, was von den Autofahrern offenbar auch ausgenutzt wurde. Da das Google-Auto offenbar nicht einfach überholt werden konnte, stockte der Verkehrsfluss. 

Das Google-Auto ist immer mit einem menschlichen Fahrer bestückt, der es notfalls auch selbst fahren kann. In diesem Fall hielt er das Auto allerdings an, weil die Polizei ihn dazu aufforderte. Eine Strafe gab es allerdings nicht. Google beschränkt die Maximalgeschwindigkeit seiner selbstfahrendes Autos auf 25 Meilen pro Stunde. Dabei handelt es sich um die speziell angefertigten Kleinwagen.

Manchmal ist ein Regelübertritt sinnvoll

Eigentlich sind Googles selbstfahrende Autos dazu programmiert, manchmal eine kleine Ordnungswidrigkeit zu begehen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h zu überschreiten. Der leitende Softwareingenieur, Dmitri Dolgov, sagte, dass sich die Google-Autos an den Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe orientierten. Wenn diese die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, gebe auch Googles Auto Gas. Langsamer zu fahren könnte sonst eine Gefahr für die Insassen und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellen. In diesem Fall sprach Dolgov allerdings von den umgebauten Lexus-SUVs.

Rüpelhaftes Verhalten soll einprogrammiert werden

Google versucht zudem laut einem Bericht des Wall Street Journals, seinen autonom fahrenden Autos menschliche Züge zu verleihen. So sollen die kleinen Fahrzeuge künftig schneller um Kurven fahren und bei Bedarf durchgezogene Linien ausnahmsweise überfahren. Das soll nicht nur den Verkehrsfluss beschleunigen, sondern auch Unfälle mit menschlichen Fahrern verhindern.

Googles Autos sind schon mehrfach in Unfälle verwickelt worden, über die akribisch Buch geführt wird. Zwar hatte bislang in keinem Fall ein Google-Auto an einem Unfall Schuld, doch war es in einigen Fällen wohl auch deren ungewöhnliches Verhalten, das zu Auffahrunfällen führte. So sind die Fahrzeuge äußerst vorsichtig und bremsen bei möglichen Gefahren, was für den nachfolgenden Verkehr unerwartet sein kann. Natürlich sind es letztlich mangelnde Sicherheitsabstände, die dann zu einem Unfall führen können.


eye home zur Startseite
tingelchen 18. Nov 2015

Nun, ich will auch nicht jedem Rentner (bzw. muss es sich ja nicht zwangsweise um einen...

jungundsorglos 14. Nov 2015

Dort wo Räder fahren können werden sie selten zu langsam sein. Und rechts ranfahren...

BenjaminWagner 14. Nov 2015

Die Frage ist doch eher, was günstiger ist. Das Risiko eines kleinen Blechschadens in...

Kleba 14. Nov 2015

Also ich finde ja das der automatische Abstanshalter (bzw. bei Audi ACC "Adaptive Cruise...

Marple 14. Nov 2015

Der Computer wird erschossen... murrica



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Regensburg
  2. THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Dresden
  4. Bechtle IT-Systemhaus GmbH, Düsseldorf / Krefeld


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 19,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prey angespielt: Das Monster aus der Kaffeetasse
Prey angespielt
Das Monster aus der Kaffeetasse
  1. Bethesda Softworks Prey bedroht die Welt im Mai 2017
  2. Ausblicke Abenteuer in Andromeda und Galaxy

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

  1. Re: Und was macht die Boulevardpresse draus?

    Vögelchen | 04:44

  2. Re: "Obi-Wan Kenobi, ihr seid meine letzte Hoffnung!"

    Prinzeumel | 04:38

  3. Re: Und wo liegt nun der Unterschied zu Alexa?

    Prinzeumel | 04:30

  4. Re: Die Entwicklung ist doch abzusehen...

    LinuxMcBook | 04:19

  5. Re: Ich kanns auch nicht mehr hören...

    FattyPatty | 03:18


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel