Abo
  • IT-Karriere:

Verkehrskontrolle: Google-Auto fuhr der Polizei zu langsam

Wer zu schnell fährt, wird von der Polizei angehalten, aber auch wer viel zu langsam fährt, macht sich verdächtig. Diese Erfahrung machte nun ein autonom fahrendes Auto von Google. Es wurde wegen Langsamfahren gestoppt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde.
Googles autonom fahrendes Auto fährt maximal 25 Meilen pro Stunde. (Bild: Google)

Anhalten, Polizei! Weil ein autonom fahrendes Auto von Google der Polizei in Mountain View in Kalifornien auffiel, wurde es gestoppt. Der Grund ist nachvollziehbar: Das Fahrzeug fuhr viel zu langsam, was einen kleinen Verkehrsstau auslöste. 

Stellenmarkt
  1. Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. Hong Kong Economic and Trade Office, Berlin

Das selbstfahrende Google-Auto ist mit knapp 40 km/h unterwegs gewesen. An dieser Stelle war die Geschwindigkeit auf knapp 60 km/ beschränkt, was von den Autofahrern offenbar auch ausgenutzt wurde. Da das Google-Auto offenbar nicht einfach überholt werden konnte, stockte der Verkehrsfluss. 

Das Google-Auto ist immer mit einem menschlichen Fahrer bestückt, der es notfalls auch selbst fahren kann. In diesem Fall hielt er das Auto allerdings an, weil die Polizei ihn dazu aufforderte. Eine Strafe gab es allerdings nicht. Google beschränkt die Maximalgeschwindigkeit seiner selbstfahrendes Autos auf 25 Meilen pro Stunde. Dabei handelt es sich um die speziell angefertigten Kleinwagen.

Manchmal ist ein Regelübertritt sinnvoll

Eigentlich sind Googles selbstfahrende Autos dazu programmiert, manchmal eine kleine Ordnungswidrigkeit zu begehen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h zu überschreiten. Der leitende Softwareingenieur, Dmitri Dolgov, sagte, dass sich die Google-Autos an den Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe orientierten. Wenn diese die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, gebe auch Googles Auto Gas. Langsamer zu fahren könnte sonst eine Gefahr für die Insassen und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellen. In diesem Fall sprach Dolgov allerdings von den umgebauten Lexus-SUVs.

Rüpelhaftes Verhalten soll einprogrammiert werden

Google versucht zudem laut einem Bericht des Wall Street Journals, seinen autonom fahrenden Autos menschliche Züge zu verleihen. So sollen die kleinen Fahrzeuge künftig schneller um Kurven fahren und bei Bedarf durchgezogene Linien ausnahmsweise überfahren. Das soll nicht nur den Verkehrsfluss beschleunigen, sondern auch Unfälle mit menschlichen Fahrern verhindern.

Googles Autos sind schon mehrfach in Unfälle verwickelt worden, über die akribisch Buch geführt wird. Zwar hatte bislang in keinem Fall ein Google-Auto an einem Unfall Schuld, doch war es in einigen Fällen wohl auch deren ungewöhnliches Verhalten, das zu Auffahrunfällen führte. So sind die Fahrzeuge äußerst vorsichtig und bremsen bei möglichen Gefahren, was für den nachfolgenden Verkehr unerwartet sein kann. Natürlich sind es letztlich mangelnde Sicherheitsabstände, die dann zu einem Unfall führen können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 12,99€
  2. 141,90€ inkl. Versand von Cyberport
  3. (u. a. Rambo Trilogy Blu-ray, Robin Hood Steelbook Edition Blu-ray, Ballon Blu-ray)
  4. 99€ (Vergleichspreis 113,85€)

tingelchen 18. Nov 2015

Nun, ich will auch nicht jedem Rentner (bzw. muss es sich ja nicht zwangsweise um einen...

jungundsorglos 14. Nov 2015

Dort wo Räder fahren können werden sie selten zu langsam sein. Und rechts ranfahren...

BenjaminWagner 14. Nov 2015

Die Frage ist doch eher, was günstiger ist. Das Risiko eines kleinen Blechschadens in...

Kleba 14. Nov 2015

Also ich finde ja das der automatische Abstanshalter (bzw. bei Audi ACC "Adaptive Cruise...

Marple 14. Nov 2015

Der Computer wird erschossen... murrica


Folgen Sie uns
       


Linux für Gaming installieren - Tutorial

Die Linux-Distribution Manjaro eignet sich gut für Spiele - wir erklären im Video wie man sie installiert.

Linux für Gaming installieren - Tutorial Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende
  2. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  3. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Versicherung Fahrer von teuren Elektroautos häufig in Unfälle verwickelt
  3. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /