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Verkehrsbus gerammt: Google-Auto verursacht seinen ersten Unfall

Ein autonom fahrendes Auto von Google hat erstmals selbst einen Unfall verschuldet. Google rühmte sich bisher, dass die Fahrzeuge auch ohne Fahrer extrem sicher seien.
/ Andreas Donath
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Ein autonomer Google-Lexus verursachte erstmals einen Verkehrsunfall. (Bild: Elijah Nouvelage/Reuters)
Ein autonomer Google-Lexus verursachte erstmals einen Verkehrsunfall. Bild: Elijah Nouvelage/Reuters

Ein autonom fahrendes Google-Auto hat in Kalifornien erstmals einen Unfall verursacht. Das geht aus einer Meldung an die dortige Straßenverkehrsbehörde DMV ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) hervor. Der Unfall ereignete sich demnach am 14. Februar 2016 bei einer Testfahrt in Mountain View. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen umgebauten Lexus RX450h.

Auf der rechten Abbiegespur lagen ein paar Sandsäcke, weshalb das Fahrzeug zunächst anhielt, dann aber auf die Geradeausspur wollte und einem überholenden Nahverkehrsbus in die Seite fuhr. Verletzt wurde niemand. Vorderrad und Kotflügel des Google-Autos wurden beschädigt. Das Auto fuhr mit knapp 4 km/h und der Bus mit etwa 25 km/h. Der menschliche Fahrer griff nicht ein, weil er erwartet hatte, dass der Busfahrer seine Vorfahrt aufgibt und das Fahrzeug einscheren lässt.

Fahrer verhinderten viele Unfälle

Google hatte im Mai 2015 öffentlichkeitswirksam darauf hingewiesen , dass seine autonomen Autos in ihrer sechsjährigen Testphase noch keinen Unfall verursacht hätten. Diese Behauptung musste später etwas revidiert werden , weil nur die Eingriffe der menschlichen Fahrer Schlimmeres verhinderten.

Im Bericht zum aktuellen Unfall gab Google zu, dass das Unternehmen eine Schuld treffe: Hätte sich das Fahrzeug nicht bewegt, wäre es nicht zu der Kollision gekommen. Die Statistik weist bis Januar 2016 insgesamt 17 Unfälle aus, die aber auf menschliches Versagen zurückzuführen seien.

Google wirbt derzeit intensiv dafür , für seine rein autonomen Fahrzeuge ohne Lenkrad und andere Bedienelemente eine Zulassung zu erhalten. Das Unternehmen argumentiert, dass menschliche Eingriffsmöglichkeiten die Autos eher unsicherer als sicherer machten.


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