Abo
  • IT-Karriere:

Verkehr: The Boring Company soll einen Tunnel unter Las Vegas graben

Es ist ein langer Weg vom einen Ende des Kongresszentrums von Las Vegas zum anderen. Damit Besucher ihn nicht zu Fuß zurücklegen müssen, soll The Boring Company einen Tunnel unter dem riesigen Gelände buddeln, durch den ein People Mover Passagiere befördert.

Artikel veröffentlicht am ,
Konzept für den People Mover in Las Vegas
Konzept für den People Mover in Las Vegas (Bild: The Boring Compnay)

Ein Tunnel unter Las Vegas: Die Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA) will Elon Musks Unternehmen The Boring Company beauftragen, einen Tunnel unter dem Kongresszentrum zu graben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Köln, Wilhelmshaven, Potsdam-Schwielowsee
  2. ITEOS, Karlsruhe

Der Tunnel soll rund zwei Meilen, etwa 3,2 Kilometer, lang werden und vom einen Ende des Las Vegas Convention Centers zum anderen verlaufen. Es wird gerade ausgebaut und soll, wenn es 2021 fertig ist, eine Fläche von rund 80 Hektar einnehmen. Ein autonomer People Mover soll in dem Tunnel Fahrgäste befördern.

Die LVCVA hatte im vergangenen Jahr Unternehmen aufgefordert, Vorschläge für ein Beförderungssystem einzureichen. Das Angebot von The Boring Company sei von der Bauzeit und den Kosten her am attraktivsten gewesen: Nach Angaben des Unternehmens, könnte der Tunnel nach etwa einem Jahr Bauzeit fertig sein.

The Boring Company hat Ende vergangenen Jahres seinen ersten Tunnel eröffnet. Er ist 1,8 Kilometer lang und verläuft unter der kalifornischen Stadt Hawthorne, wo Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX und The Boring Company ihren Sitz haben. Er ist dafür ausgestattet, dass Elektroautos darin fahren können.

Vorteil des Systems von The Boring Company gegenüber herkömmlichen unterirdischen Verkehrssystemen sind die Kosten: Der Tunnel in Hawthorne hat inklusive Einrichtungen wie Lüftung, Sicherheitssystemen, Beleuchtung, Videokameras und Kommunikation zehn Millionen US-Dollar gekostet. Der Tunnel in Las Vegas soll zwischen 35 und 55 Millionen US-Dollar kosten.

The Boring Company hat bereits ein Konzept mit drei möglichen Streckenverläufen und mehreren Aussteigestellen vorgelegt. Später könnte das System auch noch erweitert werden. Auch dafür hat das Unternehmen bereits ein Konzept ausgearbeitet. Ob The Boring Company den Zuschlag erhält, entscheidet in der kommenden Woche der Verwaltungsrat der LVCVA.



Anzeige
Top-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBCORSAIRLUYB19
  2. (u. a. HP Omen 25 FHD-Monitor mit 144 Hz für 175€ statt 199,99€ im Vergleich)
  3. (u. a. mit TV- und Fotoangeboten)
  4. 19€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!

chefin 11. Mär 2019

Die bauen einen Tunnel in dem ein Peoplemover fährt. Ist das nicht 100% das selbe wie...

derJimmy 09. Mär 2019

Witzig finde ich, dass ich letztens erst ein Video über people mover gesehn hab. Ich fand...

SanderK 08. Mär 2019

Du hast schon gelesen wo die Lang geht oder? Primär geht es hier doch, dass die...


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    •  /