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Lieferroboter von Dispatch: Ein Verbot wäre nach Ansicht von Verkehrsforschern ein sinnloser Rückschritt.
Lieferroboter von Dispatch: Ein Verbot wäre nach Ansicht von Verkehrsforschern ein sinnloser Rückschritt. (Bild: Dispatch)

Verkehr: Stadtrat in San Francisco will Lieferroboter verbieten

Lieferroboter von Dispatch: Ein Verbot wäre nach Ansicht von Verkehrsforschern ein sinnloser Rückschritt.
Lieferroboter von Dispatch: Ein Verbot wäre nach Ansicht von Verkehrsforschern ein sinnloser Rückschritt. (Bild: Dispatch)

Unfälle mit Passanten und Terrorismusgefahr: Aus etwas merkwürdigen Gründen will ein Stadtrat in San Francisco den Einsatz von Lieferrobotern untersagen. Verkehrsforscher halten ein Verbot der Roboter für keine gute Idee.

Kaum da und schon wieder weg: Nach ersten Tests könnten Lieferroboter bald wieder von den Bürgersteigen in San Francisco verschwinden. Ein Stadtrat erwägt ein Verbot der robotischen Boten.

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Derzeit testen mehrere Unternehmen ihre Lieferroboter in San Francisco, darunter die einheimischen Startups Marble und Dispatch. Auch der sechsrädrige Roboter des estnischen Unternehmens Starship Technologies bringt Waren zum kalifornischen Kunden.

Passanten sollen auf dem Bürgersteig sicher sein

Bei all den Lieferrobotern auf dem Bürgersteig sorgt sich Stadtrat Norman Yee um die Fußgänger. "Senioren, Kinder, Menschen mit Behinderung können nicht schnell manövrieren", sagte er der Tageszeitung San Francisco Chronicle. "Ich will, dass unsere Bürgersteige für die Passanten sicher sind."

Es sind aber nicht nur die Fußgänger, die Yee umtreiben. Er befürchtet zudem, dass die Roboter den menschlichen Lieferanten die Arbeit wegnehmen. Die Kameras, mit denen die Roboter ausgestattet sind - um Hindernisse zu erkennen und ihnen auszuweichen, was bei einer Vorführung von Starship Technologies auch ganz gut funktionierte -, stellen seiner Ansicht nach eine Bedrohung der Privatsphäre dar. Und schließlich könnten Terroristen die Roboter mit Sprengstoff beladen und zu fahrenden Bomben umfunktionieren.

Niemand denkt an negative Auswirkungen

Er habe, sagte Yee, zunächst erwogen, Regeln für den Betrieb der Roboter zu erlassen. Dann sei er aber zu dem Schluss gekommen, dass solche Regeln kaum durchsetzbar wären. Deshalb hat er einen Antrag eingereicht, um die Lieferroboter in San Francisco verbieten zu lassen. "Die Menschen denken nicht an die negativen Auswirkungen dieser kreativen Ideen, bis es zu spät ist", sagte er.

Verkehrsexperten hingegen sind wenig begeistert von Yees Verbotsantrag. Die kleinen Roboter könnten im Gegenteil viele der Verkehrsprobleme lösen, die dadurch entstünden, dass immer mehr Lieferwagen illegal und gefährlich parkten, um Waren auszuliefern, sagte Paul Mackie vom Verkehrsforschungsinstitut Mobility Lab dem San Francisco Chronicle. "Es ergibt keinen Sinn, wenn die Stadtväter von San Francisco einen Rückschritt wie diesen machen."


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tonictrinker 19. Mai 2017

Naah, jetzt wird es wieder zerredet. Natürlich fällt das eher auf, als eines von...

Peter(TOO) 19. Mai 2017

Der verkehrstechnische Unterschied liegt darin, dass der Lieferroboter zum abliefern...

Peter(TOO) 19. Mai 2017

Die Dinger sind in keiner Gewerkschaft und bekommen keinen Lohnzuschlag für Überstunden...

Peter(TOO) 19. Mai 2017

Tja, das Problem ist nicht was vom Datenschutz vorgeschrieben wird, sondern was dann...

satan0rx 18. Mai 2017

Mr. Yee sollte sofort eine deutschen Pass bekommen, der passt hier her!



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