Verkaufszahlen: GPU-Verkäufe sinken auf Zehn-Jahres-Tief

Für GPUs ist die Vorweihnachtszeit normalerweise besonders verkaufsstark. Doch nicht nur die hohen Preise lassen Käufer lieber warten.

Artikel veröffentlicht am ,
Volle Warenlager haben aktuell auch Verkäufer von Grafikkarten.
Volle Warenlager haben aktuell auch Verkäufer von Grafikkarten. (Bild: Gettyimages)

Laut einer Analyse von Jon Peddie Research sind die weltweiten Verkaufszahlen für Grafikkarten und integrierte GPUs auf das niedrigste Niveau seit mehr als zehn Jahren gefallen. Während OEMs und private Käufer teilweise noch auf AMDs kommende RDNA-3-GPUs warten, spielen Cryptopminer mittlerweile keine große Rolle mehr und fallen daher als Käufer ebenfalls aus.

Stellenmarkt
  1. Embedded Software Engineer (m/w/d)
    Demag Cranes & Components GmbH, Wetter (Ruhr) (Home-Office möglich)
  2. IT-Systemadministratorin (m/w/d)
    Theater Freiburg, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Normalerweise ist das dritte Quartal besonders stark, wenn Systemintegratoren die Systeme für die verkaufsstarken Semesteranfänge an Universitäten sowie die Feriensaison im Herbst fertigen. Auch Privatkunden und insbesondere PC-Spieler kaufen vermehrt zum Ende des Sommers. Doch dieses Jahr gibt es mehrere Gründe für das bisherige Ausbleiben der Verkäufe..

Ein wichtiger Grund dürften AMDs angekündigte, aber noch nicht verfügbare RDNA-3-GPUs sein, die in Form der Radeon RX 7900XT sowie der Radeon RX 7900XTX am 13. Dezember erstmals verkauft werden sollen. Nicht nur der mutmaßlich niedrigere Verkaufspreis im Vergleich den Nvidia-Ada-GPUs lässt Kunden warten, sondern viele Käufer werden auch auf erste unabhängige Testberichte warten, um danach eine Entscheidung zu treffen.

Hohe Preise und kommende GPUs lassen Käufer warten

Gleichzeitig sind die Preise für High-End-Grafikkarten momentan besonders hoch. Während die regulären Topmodelle von Nvidia und AMD lange Zeit unter 1.000 Euro gehandelt wurden und nur spezielle Karten wie Nvidias Titan-Serie darüber lagen, hat sich nach durch Knappheit angestiegenen Preisen nun ein vierstelliger Verkaufspreis etabliert. Übrigens auch bei AMD: Die Euro-Preise beider GPUs dürften nach Importkosten und Steuern für beide Modelle ebenfalls über 1.000 Euro liegen, auch wenn genaue Preise noch nicht bekannt sind.

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    09.-11.01.2023, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    17.-19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zuletzt hatten sowohl AMD, als auch Nvidia außerdem einige Mühe, ihre produzierten Grafikkarten vor dem Start der neuen Generation zu verkaufen - und zwar nicht nur, weil Cryptominer als Kunden ausfallen, sondern weil sie teilweise auch ihr Inventar auf dem Gebrauchtmarkt anbieten. Den absatzstarken Markt für Mittelklassegrafikkarten werden beide Hersteller außerdem erst im kommenden Jahr mit neuen Modellen bedienen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Clown 29. Nov 2022 / Themenstart

Ironischerweise ist das genau der Punkt: Die Frage ist irrelevant, da ein Verkauf gar...

Grolt 26. Nov 2022 / Themenstart

Hohe Preise jenseits der 1k. Dazu hohe Stromkosten. Ich hatte überlegt eine neue zu...

mibbio 25. Nov 2022 / Themenstart

So beschneidet sich Nvidia aber wiederum die Möglichkeit, noch eine RTX 4090 Ti...

mibbio 25. Nov 2022 / Themenstart

Das funktioniert sogar so gut, dass einige Leute DLSS mittlerweile sogar als relevantes...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesweiter Warntag
"Es wird richtig, richtig laut!"

Zum Warntag am 8. Dezember werden Warnungen erstmals über Cell Broadcast an Mobilgeräte verschickt. Der Anteil der erreichbaren Nutzer ist weiter unklar.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti und Friedhelm Greis

Bundesweiter Warntag: Es wird richtig, richtig laut!
Artikel
  1. Project Titan: Apples Elektroauto soll 2026 ohne autonomes Fahren kommen
    Project Titan
    Apples Elektroauto soll 2026 ohne autonomes Fahren kommen

    Das Apple-Auto soll weniger als 100.000 US-Dollar kosten, mit der Rechenleistung von vier M1 Ultra ausgestattet sein und 2026 auf den Markt kommen.

  2. Was einen Product Owner bei ROSSMANN ausmacht
     
    Was einen Product Owner bei ROSSMANN ausmacht

    Product Owner entwerfen Visionen von Produkten und bringen diese und das Unternehmen voran. Doch mit welchen Themen beschäftigt sich ein Product Owner bei ROSSMANN?
    Sponsored Post von Rossmann

  3. Apollon-Plattform: DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte
    Apollon-Plattform
    DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte

    Das Upgrade zum Ausfiltern von Netzwerkrauschen erfolgte innerhalb nächtlicher Wartungsfenster bei laufendem Betrieb.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.689,90€, Roccat Kone Pro 39,99€ • Alternate: Acer Gaming-Monitor 27" 159,90€, Razer BlackWidow V2 Mini 129,90€ • 20% Extra-Rabatt bei ebay • Amazon Last Minute Angebote • Saturn-Weihnachts-Hits • ViewSonic 32" WQHD/144 Hz 229,90€ [Werbung]
    •  /