Abo
  • Services:

Verkaufszahlen: Ende des Mining-Booms lässt Grafikkarten-Absätze einbrechen

Hersteller von AMD- und Nvidia-Grafikkarten vermelden drastisch geringere Umsätze, weil die Nachfrage für Pixelbeschleuniger zum Crypto-Mining zurückgegangen ist. Für Kunden bedeutet das sinkende Preise.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Mining-Rig mit Radeon-Karten
Ein Mining-Rig mit Radeon-Karten (Bild: WP Dezignz)

Der Mining-Boom für Grafikkarten scheint vorüber: Die aktuellen Umsatzzahlen von Gigabyte und TUL zeigen, dass beide Hersteller im zweiten Quartal 2018 sehr viel weniger Pixelbeschleuniger verkauft haben als in den Monaten zuvor. Gigabyte generierte im Juni den geringsten Umsatz seit Ende 2016 und TUL setzte im März 2018 mehr um als im kompletten zweiten Quartal 2018.

Stellenmarkt
  1. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt
  2. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg

Bei Gigabyte ist es schwieriger, direkte Rückschlüsse auf Grafikkarten zu ziehen, weil das Unternehmen unter anderem auch Mainboards, Komplettsysteme, Notebooks und Server verkauft. Überdies bietet Gigabyte neben AMD- und Nvidia-Pixelbeschleuniger an, wobei Geforce-Modelle für Crypto-Mining weniger gefragt sind. Grundsätzlich wurden diese aber auch in extrem hohen Stückzahlen verkauft, was erklärt, wieso der taiwanische Hersteller einen Q1-auf-Q2-Umsatzrückgang von einem Drittel vermeldete.

TUL wiederum ist das Mutterunternehmen von Powercolor, einem AMD-exklusiven Partner. Die Taiwaner verkaufen nahezu ausschließlich Grafikkarten, weshalb sich weniger Stückzahlen fast eins zu eins auf den Umsatz niederschlagen. Vom ersten zum zweiten Quartal sank dieser um 60 Prozent. Das zeigt auf, wie viele für Endkunden gedachte Pixelbeschleuniger in Mining-Farmen landen. AMD hatte diese Absatzzahlen bisher kleingeredet, von einem niedrigen zweistelligen Prozentsatz war die Rede.

Besonders beliebt sind Grafikkarten wie die Radeon RX 470/570 und die Radeon RX 480/580, besonders mit optimierten Taktraten und Spannungen. Sie werden unter anderem für das Schürfen von Ethereum verwendet, was sich vor allem in Ländern mit geringeren Energiekosten lohnt - in Deutschland rechnet sich Mining wenig.

Für Kunden bedeuten die Umsatzeinbrüche, dass Grafikkarten nicht teurer, sondern günstiger werden. Das bestätigt ein Blick in die üblichen Preisvergleiche sowie die kurze Prüfung bei einigen Shops.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Crass Spektakel 22. Jul 2018 / Themenstart

Die 1070TI hat ein 100% identisches Platinenlayout und lediglich einen 10% grösseren Die...

quineloe 16. Jul 2018 / Themenstart

wie muhuha schon korrekt geschrieben hat, es ist eben nicht das gleiche Wort. Das ist so...

ThadMiller 16. Jul 2018 / Themenstart

Toller Vergleich.... Die Karten werden "low" betrieben weil dann die Effizienz höher ist...

divStar 16. Jul 2018 / Themenstart

... dafür, dass sie Karten schaffen und diese auch für Spieler teurer werden. Ich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /