Verkaufsverbot: Künftig kein iPhone 7 und iPhone 8 mehr im Apple Store

Kurz nach dem von Qualcomm erwirkten möglichen Verkaufsverbot für bestimmte iPhone-Modelle in Deutschland reagiert Apple: In den 15 deutschen Apple Stores sollen das iPhone 7 und iPhone 8 künftig nicht mehr erhältlich sein - bei den Netzbetreibern allerdings schon.

Artikel veröffentlicht am ,
Das iPhone 8 Plus und das iPhone 7 Plus
Das iPhone 8 Plus und das iPhone 7 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple will in seinen 15 Ladengeschäften in Deutschland die iPhone-Modelle 7 und 8 schnell aus dem Sortiment nehmen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf das Unternehmen. Apple reagiert damit auf die von Qualcomm vor Gericht erwirkte Möglichkeit eines Verkaufsverbotes bestimmter iPhone-Modelle in Deutschland.

Stellenmarkt
  1. Teammitarbeiter*in (m/w/div) - Bereich Online-Agentur
    Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Ingenieur/in Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaftler/i- n, Informatiker/in (w/m/d) ... (m/w/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Cochstedt
Detailsuche

Demnach will Apple das iPhone 7 und das iPhone 8 jedoch nur in den Apple Stores nicht mehr verkaufen - bei den Netzbetreibern sollen die betroffenen Geräte weiterhin erhältlich sein. Qualcomm hingegen fordert, dass auch bei den Einzelhändlern in Deutschland alle Geräte eingezogen und vernichtet werden sollen.

Hintergrund sind Patentstreitigkeiten: Es geht um eine Technologie, die den Stromverbrauch von Telekommunikations-Chips anpasst, damit der Akku länger hält. Der Hersteller des entsprechenden Bauteils in den in Deutschland verkauften iPhones, die US-Firma Qorvo, verweist darauf, dass für das sogenannte Envelope Tracking eine eigene Lösung verwendet werde, die Qualcomms Patent nicht verletze.

Hohe Sicherheitsleistungen seitens Qualcomm erforderlich

Qualcomm erstritt vor Gericht kein direktes Verkaufsverbot, sondern lediglich das Recht, dieses zu erwirken - aktuell liegt also noch kein Verbot vor. Um den Verkauf der betroffenen Modelle zu untersagen, muss der Hersteller eine Sicherheitsleistung von 668,4 Millionen Euro für jedes der zwei betroffenen Verfahren hinterlegen. Konkret geht es um die iPhone-Modelle 7, 8 und X. Das iPhone X nahm Apple nach der Veröffentlichung des iPhone Xs bereits aus dem Portfolio.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Qualcomm teilte der dpa zufolge mit, das Geld werde in den kommenden Tagen bereitgestellt. Apple wird dann wohl zunächst die betroffenen Geräte aus den Apple Stores nehmen - inwieweit der Streit bezüglich der Einzelhändler weitergeht, ist noch unklar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


q96500 20. Jan 2019

Ich will nicht vom Thema abweichen, aber ich muss echt sagen, dass Samsung, welche...

q96500 20. Jan 2019

Samsung ist nicht Android... Android hat nichts mit Apple zu tun...

crazypsycho 24. Dez 2018

Würde mich auch sehr wundern. Zumal es nur ein Verkaufsverbot ist und keine...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2018

Oh, stimmt, mein erstes Posting zitierte deins. Dennoch habe ich den Teil auf den ich...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2018

Die Geräte werden noch aktiv produziert! Apple weiß halt, dass sich einige kein 849¤ Xr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open-Source-Sprachassistent Mycroft
Basteln mit Thorsten statt Alexa

Das US-Unternehmen Mycroft AI arbeitet an einem Open-Source-Sprachassistenten. Die Alexa-Alternative ist etwas für lange Winterabende.
Ein Praxistest von Thorsten Müller

Open-Source-Sprachassistent Mycroft: Basteln mit Thorsten statt Alexa
Artikel
  1. Hosting: Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten
    Hosting
    Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten

    Die Server aus seiner Auktion kann der Hoster Hetzner offenbar nicht kostendeckend betreiben. Das könnte die ganze Branche betreffen.

  2. Pwnkit: Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte
    Pwnkit
    Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte

    Zum Ausnutzen der Sicherheitslücke in Polkit muss der Dienst nur installiert sein. Das betrifft auch Serversysteme. Exploits dürften schnell genutzt werden.

  3. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • MS 365 Family 54,99€ [Werbung]
    •  /