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Verkauf: Siemens steigt bei elektrischen Flugzeugmotoren aus

Siemens verkauft sein Startup eAircraft, das elektrische Flugzeugmotoren entwickelt. Welche Konsequenzen das für das Lufttaxiprojekt von Airbus hat, ist nicht abzusehen. Der neue Besitzer ist jedoch eng mit Airbus verbandelt.

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Lufttaxi City Airbus
Lufttaxi City Airbus (Bild: Airbus)

Siemens erforscht und baut nach zehnjährigem Engagement keine elektrischen Flugzeugmotoren mehr. Das Startup eAircraft mit rund 180 Mitarbeitern und Niederlassungen in Erlangen, München und Ungarn wird an Rolls-Royce verkauft. Die elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebe waren auch für das Projekt City Airbus des Flugzeugherstellers Airbus gedacht, der damit ein Flugtaxi ausstatten wollte.

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Bis Ende 2019 soll die Übernahme abgeschlossen werden. Dann ist auch Schluss mit der Kooperation mit Airbus. Was das für das Flugtaxi bedeutet, lässt sich nicht vorhersagen. Airbus und Rolls-Royce sind enge Partner.

Der Grund für den Verkauf ist Siemens Konzentration auf seine Kerngeschäfte. "Aus diesem Grund wird das Geschäft mit elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebssystemen für Flugzeuge deutlich bessere Wachstumsperspektiven mit einem neuen Eigentümer haben, der eng mit der Luft- und Raumfahrtindustrie verbunden ist", hieß es.

Was Rolls-Royce der Erwerb von eAircraft kostet, ist nicht bekannt. Auch die Frage, ob alle 180 Mitarbeiter übernommen würden, blieb unbeantwortet.

Der City Airbus ist ein Multicopter, den Airbus zusammen mit Siemens entwickelte. Das Fluggerät wird von vier doppelten Mantelpropellern angetrieben. Jeder der acht Propeller verfügt über einen 200 kW starken Elektromotor.

In dem Lufttaxi haben vier Insassen Platz. Anfangs soll ein Pilot an Bord sein, später soll der City Airbus seine Passagiere autonom zum Ziel fliegen. Die Reichweite des Fluggeräts beträgt etwa 15 km, die Reisegeschwindigkeit 120 km/h. In der Öffentlichkeit war der City Airbus erstmals im März präsentiert worden, anlässlich des Starts des Pilotprojekts für Lufttaxis in Ingolstadt.

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Immer wieder versprechen Wissenschaftler und Hersteller bahnbrechende Neuerungen bei Akkus, Brennstoffzellen und anderen Energiespeichern. Akkus laden angeblich schneller, sie haben mehr Kapazität bei gleichem Gewicht, sie sind nicht feuergefährlich. Manches davon ist Humbug, andere Innovationen funktionieren im Labor, brauchen aber Jahre bis sie serienreif sind.

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