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Verkauf: Razer soll an Ouya interessiert sein

Seit Wochen sucht Ouya einen Käufer und könnte ihn in Razer gefunden haben: Der Gaming-Peripherie-Spezialist soll Interesse an den Android-Konsolen-Entwicklern haben, nicht aber an deren Hardware.
/ Marc Sauter
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Ouya-Konsole und -Controller (Bild: Ouya)
Ouya-Konsole und -Controller Bild: Ouya

Einem Bericht von Cnet(öffnet im neuen Fenster) zufolge steht Ouya in Verkaufsverhandlungen mit dem Gaming-Peripherie-Spezialisten Razer. Dieser hat mit dem Forge TV eine Android-Konsole im Angebot und dürfte daher zumindest an der Ouya-Hardware selbst nur wenig interessiert sein. Vielmehr soll Razer planen, die Mitarbeiter von Ouya ins eigene Unternehmen zu integrieren.

Ouya – Test
Ouya – Test (03:30)

Die Ouya-Konsole konnte uns im Test im Sommer 2013 nicht überzeugen, vor allem der Controller und das magere Spieleangebot trübten den Gesamteindruck. Die Auswahl an Spielen ist zwar größer geworden, richtige Toptitel aber fehlen weitestgehend – da ist Nvidias Shield mit beispielsweise Doom 3, Half-Life 2 samt Erweiterungen und Portal besser aufgestellt. Zudem erschien Ouya schlicht zu früh, erst Monate nach der Veröffentlichung kamen Android TV, Chromecast, Fire TV und Co.

2012 war Ouya das bis dato erfolgreichste per Crowdfunding über die Kickstarter-Plattform finanzierte Projekt – es sammelte knapp 8,6 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) . Nach Abschluss der Kampagne verkaufte Ouya die Konsole für 100 US-Dollar, in Deutschland ist sie seit Oktober 2013 für 100 Euro erhältlich. Im Mai 2013 hatte Nvidia 15 Millionen US-Dollar und im Februar 2015 Alibaba 10 Millionen US-Dollar in Ouya investiert, dennoch suchen die Entwickler der Android-Konsole seit April 2015 nach einem Käufer .

Razer könnte durch eine Übernahme vergleichsweise günstig erfahrene Mitarbeiter hinzugewinnen, Entlassungen bei Ouyas dürften aber nicht ausbleiben. Auf unsere Anfrage sagte uns Razer Europes Senior PR Specialist, Razer wolle sich zum Cnet-Bericht nicht äußern.


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