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Verizon: Yahoo soll nach Hack 1 Milliarde US-Dollar billiger werden

Yahoo dürfte wegen des verheimlichten Hacks weniger von Verizon bekommen. Doch über den Angriff war in den Medien berichtet worden.
/ Achim Sawall
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Yahoo warnte nach monatelangen Spekulationen seine Nutzer. (Bild: Yahoo.com/Screenshot: Golem.de)
Yahoo warnte nach monatelangen Spekulationen seine Nutzer. Bild: Yahoo.com/Screenshot: Golem.de

Verizon Communications will einen erheblichen Preisnachlass für die Übernahme von Yahoo aushandeln. Das berichtet die New York Post(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf mehrere informierte Quellen. Danach will der Telekommunikationskonzern 1 Milliarde US-Dollar weniger zahlen. Der Kaufpreis beträgt 4,8 Milliarden US-Dollar.

"In den vergangenen Tagen haben wir gehört dass Tim [Armstong] kalte Füße bekommen hat. Er ist sehr unzufrieden wegen der nicht vorgelegten Informationen und fragte, kommen wir aus der Sache noch raus oder können wir den Preis senken?" , zitierte die New York Post eine unternehmensnahe Quelle.

Bereits im Juli dieses Jahres hatte das Onlinemagazin Motherboard(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass 200 Millionen Yahoo-Accounts im Darknet verkauft würden. Yahoo wollte den Einbruch damals nicht bestätigen.

500 Millionen Yahoo-Accounts betroffen

Gegen Ende 2014 sei es einem "staatlich unterstützten Angreifer" gelungen, an die Nutzerdaten von "mindestens 500 Millionen Accounts" zu gelangen, teilte Yahoo am 22. September 2016 mit. Zu den Daten gehörten Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage, meist mit bcrypt gehashte Passwörter und zum Teil verschlüsselte und unverschlüsselte Sicherheitsfragen sowie deren Antworten. Passwörter im Klartext, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen seien in dem betroffenen System nicht gespeichert gewesen.

Yahoo soll unter der Führung von AOL-Chef Tim Armstrong in den Onlinekonzernteil von Verizon Communications integriert werden.

Ein früherer Manager klagt zudem gegen Yahoo-Chefin Marissa Mayer, weil sie gezielt Männer aus dem Unternehmen gedrängt haben soll. Dazu soll sie ein Mitarbeiterbewertungssystem missbraucht haben, erklärte Scott Ard in einer Klage vor dem Federal District Court in San Jose, wie Mercurynews(öffnet im neuen Fenster) berichtet.


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