Verizon Wireless: Vodafone macht 130 Milliarden US-Dollar

Vodafone hat seine Beteiligung an dem US-Mobilfunkkonzern Verizon Wireless verkauft. Es ist eines der größten Geschäfte in der Wirtschaftsgeschichte.

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Verizon Wireless: Vodafone macht 130 Milliarden US-Dollar
(Bild: Carl Court/AFP/Getty Images)

Vodafone verkauft seinen 45-Prozent-Anteil an dem US-amerikanischen Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless. Das gab Verizon am 2. September 2013 bekannt. Der Anteil in einem der größten Geschäfte in der Wirtschaftsgeschichte hat einen Wert von 130 Milliarden US-Dollar.

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Der Kaufpreis wird zum Teil in Aktien beglichen. Der US-Festnetzbetreiber Verizon will schon seit Jahren den Vodafone-Anteil kaufen. Die Verhandlungen wurden aber immer wieder abgebrochen, weil sich die Konzerne nicht über den Kaufpreis einigen konnten. Das Geschäft kann gegenwärtig so strukturiert werden, dass Vodafone wenig Steuern zahlen muss.

Verizon Wireless wurde im Jahr 2000 gegründet und ist der größte Mobilfunkbetreiber der USA.

Der Abschluss erzeugt in den USA eine Steuerschuld von 5 Milliarden US-Dollar, sagte Vodafone.

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Die Honorare für die Banken für Beratungsleistungen, Rechtsanwaltskosten und Ähnliches betragen zusammen rund 500 Millionen US-Dollar, berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen.

Vodafone-Chef Vittorio Colao sagte: "Diese Transaktion ermöglicht sowohl Vodafone als auch Verizon, ihre langfristigen strategischen Ziele umzusetzen."

Der Verkauf von Kabel Deutschland an Vodafone wird inklusive Schulden über zehn Milliarden Euro kosten. Vodafone hat die Übernahme vor wenigen Tagen bei der Europäischen Kommission in Brüssel angemeldet, weil die Umsätze der beteiligten Konzerne die EU-Aufgreifschwellen überschreiten. Das Bundeskartellamt sieht die Übernahme "nach erster, vorläufiger Bewertung" als "eher komplementären Zusammenschluss" und überlässt die Prüfung der Europäischen Kommission. "Wir sind zu der Einschätzung gekommen, dass die Voraussetzungen für einen Verweisungsantrag nicht erfüllt sind, und werden darauf verzichten", so Behördenchef Andreas Mundt.

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MSW112 03. Sep 2013

Rate mal warum rund 500 Millionen an Banken und Anwälte fliessen ;) Knapp 60 Milliarden...

narfomat 03. Sep 2013

postest du grade ausm mathe unterricht oder was? =)

LibertaS 03. Sep 2013

Das ist Deutschland. Wasch mich, aber mach mich nicht nass. High quality zu Dumping...

MSW112 03. Sep 2013

Hat nix mit der Größe des Konzerns zu tun, sondern ganz banal mit den zugrundeliegenden...

IrgendeinNutzer 03. Sep 2013

Das schlimme finde ich, was mit den Geldern teilweise alles angestellt wird, obwohl es...



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