Verizon Communications: Nur wenige verbleibende Bieter für Yahoo

Die meisten der Kaufinteressenten haben sich gegen ein Angebot für Yahoo entschieden. Auch der Google-Dachkonzern Alphabet will nach der Prüfung der internen Geschäftszahlen keine Übernahmen mehr.

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Wird geschlossen: Yahoo-Hauptsitz in Mexiko-Stadt
Wird geschlossen: Yahoo-Hauptsitz in Mexiko-Stadt (Bild: Omar Torres/Getty Images)

Von den rund 40 Unternehmen, die Interesse am Kauf von Yahoo hatten, haben nur wenige ein Angebot vorgelegt. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. So haben Alphabet, Comcast, AT&T und IAC/InterActiveCorp kein Gebot für das Internetunternehmen vorgelegt.

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Am heutigen 18. April 2016 läuft die Frist für Übernahmeangebote an Yahoo aus. Echtes Interesse an einem Kauf des Kerngeschäfts haben laut dem Bericht nur der Telekommunikationskonzern Verizon Communications und die Finanzinvestoren Bain Capital, TPG und Advent International gezeigt. Der Kaufpreis für das Kerngeschäft Yahoo soll 4 Milliarden US-Dollar bis 8 Milliarden US-Dollar betragen. Der größte Teil des Börsenwertes von Yahoo in Höhe von 31 Milliarden US-Dollar besteht aus Beteiligungen in Asien an Alibaba und Yahoo Japan.

Keine leichte Übernahme

Bis Juni oder Juli 2016 wollen die Eigner einen Verkauf erreichen. Für Verizon "dürfte es keine günstige Übernahme werden", sagte ein Technologieanalyst dem Wall Street Journal.

Verizon hatte mehrfach bestätigt, Interesse an Yahoo zu haben. Verizon-Chef Lowell McAdam hatte auf CNBC erklärt, ein Angebot zu prüfen, wenn der Preis stimme. Verizon kaufte AOL im Mai 2015 für 4,4 Milliarden US-Dollar. Damit wollte Verizon im Bereich mobiles Video und Anzeigen wachsen.

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Um jährlich 400 Millionen US-Dollar zu sparen, müssen bereits 15 Prozent der Beschäftigten Yahoo verlassen. Ende dieses Jahres soll das Unternehmen dann nur noch 9.000 feste und 1.000 externe Angestellte haben. Das wären 42 Prozent weniger als noch im Jahr 2012. Der Stellenabbau geht mit der Schließung der Yahoo-Büros in Madrid, Mailand, Dubai, Buenos Aires und Mexiko-Stadt einher.

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