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Veritas: Symantec will Firmenteil für 8 Milliarden Dollar verkaufen

Symantec kann das Unternehmen nicht wie geplant aufspalten. Jetzt soll der Firmenteil für Information Management verkauft werden, mit sehr hohem Verlust.
/ Achim Sawall
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Symantec Appliance (Bild: Symantec)
Symantec Appliance Bild: Symantec

Symantec kann den Unternehmensteil Veritas doch nicht an die Börse bringen, sondern wird ihn verkaufen. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters(öffnet im neuen Fenster) und Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Kreise. Das Unternehmen stehe kurz vor dem Verkauf an den Finanzinvestor Carlyle Group für 7 bis 8 Milliarden US-Dollar, so die Informationen.

Die Verhandlungen liefen noch und könnten noch ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Symantec sollte ursprünglich in zwei unabhängige Firmen aufgespalten werden. In einer Firma sollte das Kerngeschäft mit Sicherheitssoftware zusammengefasst werden, das zweite Unternehmen sollte das Information Management weiterführen. In diesem Bereich sollten vor allem Veritas-Produkte laufen.

Symantec macht mit dem Verkauf einen hohen Verlust. Ende 2004 kündigte das Unternehmen an, den damaligen Backup- und Speicher-Spezialisten Veritas Software für rund 13,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Veritas gehörte zu einem Drittel dem Festplattenhersteller Seagate.

Die beiden Bereiche stünden vor unterschiedlichen Herausforderungen und bräuchten eigene Strategien mit einer besseren Fokussierung, sagte der neue Konzernchef Michael Brown im Oktober 2014. Er wolle das neue Symantec mit der Sicherheitssoftware führen. Der Bereich erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar, das Information Management kommt auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Trennung sollte bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Vizechef Brian Dye hatte im Mai 2014 dem Wall Street Journal gesagt, dass Symantecs prominente Software Norton Antivirus bereits seit längerem nicht mehr für den nötigen Umsatz sorge. Antivirensoftware sei so gut wie "tot" . Nur noch durchschnittlich 45 Prozent aller Angriffe würden erkannt. Sie sei zwar weiterhin notwendig, aber ineffizient.


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