Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Verifizierung: X reicht nach EU-Strafe Korrekturvorschläge ein

X ist wegen einer Millionenstrafe laut EU-Kommission in konstruktivem Austausch mit der Behörde. Die Zahlung steht aber weiterhin aus.
/ Tobias Költzsch , dpa
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
X und die EU liegen mehr oder weniger im Dauerstreit. (Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images)
X und die EU liegen mehr oder weniger im Dauerstreit. Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images

Elon Musks Unternehmen X hat nach einer verhängten Millionenstrafe Vorschläge für Korrekturen an der Onlineplattform bei der Europäischen Kommission eingereicht. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde bestätigte der Deutschen Presse-Agentur zufolge, dass die US-Plattform Anpassungen vorgeschlagen hat, die die Authentifizierung von Nutzerkonten durch Verifizierungshaken verbessern sollen.

Details zu den Vorschlägen nannte der Sprecher nicht. "Wir müssen die Tatsache würdigen, dass das Unternehmen nach einem konstruktiven Austausch seine Verpflichtungen ernst genommen und uns Nachbesserungen angeboten hat" , sagte der EU-Beamte.

Wegen Transparenzmängeln hatte die EU-Kommission im Dezember 2025 gegen X eine Strafzahlung von 120 Millionen Euro verhängt. Als Grund nannte die Behörde unter anderem, dass die Authentifizierung von Nutzerkonten durch den weißen Verifizierungshaken auf blauem Grund irreführend sei.

Noch bis zum 16. März 2026 hat die Onlineplattform Zeit, die Strafe zu zahlen. Grundlage für das Verfahren ist das EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA).

Elon Musk fordert Abschaffung der EU

Nach der verhängten Strafe schrieb Elon Musk im vergangenen Jahr auf X: "Die EU sollte abgeschafft werden." Auch die US-Regierung hatte mit massiver Kritik auf die EU-Entscheidung reagiert und kurz darauf sogar Einreisesperren gegen Europäer verhängt.


Relevante Themen