Verifizierung: X reicht nach EU-Strafe Korrekturvorschläge ein
Elon Musks Unternehmen X hat nach einer verhängten Millionenstrafe Vorschläge für Korrekturen an der Onlineplattform bei der Europäischen Kommission eingereicht. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde bestätigte der Deutschen Presse-Agentur zufolge, dass die US-Plattform Anpassungen vorgeschlagen hat, die die Authentifizierung von Nutzerkonten durch Verifizierungshaken verbessern sollen.
Details zu den Vorschlägen nannte der Sprecher nicht. "Wir müssen die Tatsache würdigen, dass das Unternehmen nach einem konstruktiven Austausch seine Verpflichtungen ernst genommen und uns Nachbesserungen angeboten hat" , sagte der EU-Beamte.
Wegen Transparenzmängeln hatte die EU-Kommission im Dezember 2025 gegen X eine Strafzahlung von 120 Millionen Euro verhängt. Als Grund nannte die Behörde unter anderem, dass die Authentifizierung von Nutzerkonten durch den weißen Verifizierungshaken auf blauem Grund irreführend sei.
Noch bis zum 16. März 2026 hat die Onlineplattform Zeit, die Strafe zu zahlen. Grundlage für das Verfahren ist das EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA).
Elon Musk fordert Abschaffung der EU
Nach der verhängten Strafe schrieb Elon Musk im vergangenen Jahr auf X: "Die EU sollte abgeschafft werden." Auch die US-Regierung hatte mit massiver Kritik auf die EU-Entscheidung reagiert und kurz darauf sogar Einreisesperren gegen Europäer verhängt.
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