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Verhandlungen mit Microsoft: Börsenpläne von OpenAI nehmen langsam Gestalt an

OpenAI und Microsoft verhandeln, um ihre milliardenschwere Partnerschaft umzustrukturieren. Dieser Schritt könnte den Weg zu einem Börsengang freimachen.
/ Michael Linden
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OpenAIs wichtigstes Produkt ist ChatGPT. (Bild: Pexels)
OpenAIs wichtigstes Produkt ist ChatGPT. Bild: Pexels

OpenAI verhandelt über die künftige Ausgestaltung seiner Partnerschaft mit Microsoft. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Überarbeitung der Vertragsbedingungen, wobei Microsoft weiterhin Zugang zu den KI-Modellen von OpenAI erhalten soll, berichtet die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) .

Microsoft investierte mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Das KI-Unternehmen strebt an, sich von seinen gemeinnützigen Ursprüngen weiter zu entfernen und zu einem Modell zu gelangen, das einen Börsengang ermöglicht. Der derzeitige Vertrag zwischen den Unternehmen, der 2019 bei der ersten Investition von Microsoft in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar geschlossen wurde, läuft 2030 aus.

Microsoft wird möglicherweise einen Teil seiner Anteile an OpenAI im Austausch für einen garantierten Zugang zur Technologie, die nach 2030 entwickelt wird, abgeben.

Die Financial Times berichtet, dass sich das Verhältnis zwischen OpenAI und Microsoft etwas abgekühlt habe. Die wachsenden Ambitionen von OpenAI verschärften den Wettbewerb mit Microsoft. Das KI-Start-up hatte begonnen, direkt Unternehmenskunden anzusprechen und Partnerschaften mit Unternehmen wie Softbank und Oracle anzustreben.

Milliardeninvestitionen in OpenAI

OpenAI wurde 2015 von Sam Altman, Elon Musk und neun weiteren Gründern als gemeinnütziges Forschungslabor ins Leben gerufen. Die Organisation gründete 2019 eine gewinnorientierte Tochtergesellschaft, um externe Investitionen im Austausch für eine begrenzte Gewinnbeteiligung zu ermöglichen.

In jüngsten Finanzierungsrunden floss erhebliches Kapital in OpenAI, darunter 6,6 Milliarden US-Dollar im Oktober letzten Jahres und weitere 40 Milliarden US-Dollar im März 2025, wobei Softbank, Microsoft, Thrive Capital und Altimeter Capital zu den Investoren zählen.


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