Vergütung soll halbiert werden: Verlage gegen Apples Provisionen

Die Provisionspolitik von Apple gerät weiter unter Druck. Verlage verlangen eine Halbierung des üblichen Satzes, weil Amazon Prime Video die auch erhält.

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App-Store-Icon (Bild: Andreas Donath)

Apple befindet sich in juristischen Auseinandersetzungen mit Epic Games um die Bedingungen im hauseigenen App Store und nun begehren auch die Verlage auf, die iOS-Anwendungen mit Abofunktionen anbieten. Die Handelsgruppe, die das Wall Street Journal, die New York Times und die Washington Post vertritt, schreibt in einem gemeinsamen öffentlichen Brief an Apple-Chef Tim Cook, dass für sie ein Satz von 15 Prozent des Umsatzes für In-App-Käufe akzeptabel wäre. Bisher ist dieser doppelt so hoch.

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Aktuell verlangt Apple 30 Prozent Provision für das erste Jahr eines In-App-Abonnements. Danach reduziert sich die Provision auf 15 Prozent, falls der Kunde sein Abo weiterlaufen lässt.

Die Forderung kommt nicht von ungefähr. Aus Gerichtsunterlagen im Rahmen einer Kartellrechtsuntersuchung des Justizausschusses der US-Regierung wurde bekannt, dass Apple Amazon einen großzügigen Rabatt einräumte, um Prime Video für seine Plattform zu gewinnen. Wenn Amazon dies schafft, warum sollten nicht alle Medienunternehmen davon profitieren?

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