Abo
  • Services:
Anzeige
iPhone 6 und iPhone 6 Plus
iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Vergrößerte Displays und NFC: Apple stellt iPhone 6 und iPhone 6 Plus vor

Apple hat auf seinem Spätsommer-Event zwei neue iPhones angekündigt. Das iPhone 6 ist 4,7 Zoll groß, während das iPhone 6 Plus gleich auf 5,5 Zoll kommt. Die größeren Bildschirme kommen auch der Bedienung zugute. Bezahlt werden kann mit den Telefonen auch.

Anzeige

Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sind beide größer als die bisherigen iPhones - mit 4,7 und 5,5 Zoll sind die Displays deutlich größer als bisher. Die Geräte besitzen gerundete Kanten und sind 6,9 bzw. 7,1 mm dick und damit flacher als das iPhone 5S. Die Displayauflösung des iPhone 6 liegt bei 1.334 x 750 Pixeln, die des iPhone 6 Plus bei 1.920 x 1.080 Pixeln und damit bei Full-HD. Zu einer Saphir-Beschichtung der iPhones gibt es keine Angaben - sehr wohl aber bei der Apple Watch.

Im Querformat können beide Geräte deutlich mehr Informationen nebeneinander darstellen - und für Nutzer mit kleinen Händen gibt es Gesten, mit denen dennoch der gesamte Bildschirm sinnvoll genutzt werden kann. Mit einem Doppelklick auf den Touch-ID-Knopf schiebt sich der Displayinhalt mit Hilfe der Funktion Reachability so nach unten, dass man auch erreichen kann, was im oberen Teil steht, ohne umgreifen zu müssen.

  • Die Wetter-App im Querformat auf dem iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
  • Das iPhone 5s, 6 und 6 Plus im Größenvergleich (Bild: Apple)
  • Die neue Health-App (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 Plus  (Bild: Apple)
  • Der Aufbau der Kamera des iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
  • Die Preisgestaltung der neuen iPhone-Modelle inklusive einem 2-Jahres-Vertrag in den USA (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 und 6 Plus (Bild: Apple)
  • Die neuen iPhone-Modelle sind dünner als das iPhone 5S. (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 und 6 Plus (Bild: Apple)
  • Das iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
  • Der Homescreen kann nun auch im Landscape-Format angezeigt werden. (Bild: Apple)
  • Die Mail-App im Querformat auf dem iPhone 6 Plus (Bild: Apple)
Das iPhone 5s, 6 und 6 Plus im Größenvergleich (Bild: Apple)

Der neue A8-Prozessor im iPhone 6 und im 6 Plus ist 13 Prozent kleiner als der Vorgänger A7 und nach Angaben Apples etwa 25 Prozent schneller. Er soll eine 50 Prozent schnellere Grafikleistung bieten und verfügt über 2 Milliarden Transistoren - während es beim A7 noch eine Milliarde gewesen sein soll. Dennoch soll er deutlich energieeffizienter sein. Der A8 wird im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt. Auch der Koprozessor wurde verbessert und heißt jetzt M8. In den neuen Geräten steckt ein Barometer zur präzisen Höhenmessung.

Bezahlen per Fingerabdruck

Mit Apple Pay und dem im iPhone 6 kann auch bezahlt werden. Dazu wurde in der neuen iPhone-Serie NFC implementiert und mit Secure Element auch noch ein weiterer Chip, um die Transaktionen abzusichern. Die Bestätigung und der Schlüssel zum Bezahlen ist der Fingerabdruck des Anwenders, der mit dem Fingerabdrucksensor erfasst und mit dem hinterlegten Muster verglichen wird.

Die Akkulaufzeit des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus soll sich auf dem Niveau des iPhone 5S oder im Fall des größeren Gerätes sogar darüber befinden. Die Standby-Zeit liegt bei 10 Tagen (iPhone 6) beziehungsweise 16 Tagen (iPhone 6 Plus). Beim Surfen über LTE sollen 10 beziehungsweise 12 Stunden erreicht werden. Bei WLAN-Nutzung liegen beide Geräte ungefähr gleichauf bei 11 bis 12 Stunden. Wie bei iOS-Geräten üblich, ist der Akku nicht wechselbar.

Das LTE-Modul in den neuen iPhones arbeitet mit 150 Mbit/s, während es bei der Vorgängergeneration noch 100 Mbit/s waren. Mehr als 20 LTE-Frequenzbänder werden unterstützt. Das sind nach Apples Angaben mehr, als bei der Konkurrenz.

Auch beim WLAN wurde draufgelegt: Die neue iPhone-Modelle unterstützen den 802.11ac-Standard. Je nach Anbieter wird auch VoiP über LTE (VoLTE) geboten, wobei die Nutzer ihr Datenvolumen, aber nicht ihr Gesprächskontingent verwenden. Auch über WLAN können Gespräche geführt werden.

Bessere Kamerafunktionen

Die neue Kamera des iPhones erreicht eine Auflösung von 8 Megapixeln. Der Sensor ist mit 1,5 Mikrometer kleinen Pixeln ausgestattet. Das Objektiv arbeitet mit einer Anfangsblende von f2,2. Die Besonderheit sind die Autofokus-Sensoren, die im Bildsensor integriert wurden. Diese Technik gibt es auch schon bei Systemkameras. Sie soll für eine besonders schnelle Fokussierung sorgen. Auch bei der Rauschreduktion und dem Tone-Mapping von HDR-Fotos will Apple Fortschritte gemacht haben.

Durch die höhere Rechenleistung soll auch die Gesichtserkennung besser funktionieren. Wie bei zahllosen Kompaktkameras können auch Blinzeln und Lächeln der Motive erkannt werden. Die iPhone-6-Serie kann außerdem Videos mit 1080p und 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen - und für Zeitlupen kann gar mit 120 und 240 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Die Autofokus-Funktion wird auch beim Videofilmen genutzt und funktioniert kontinuierlich. Eine Bildstabilisierung beim Filmen und Fotografieren soll für ruhigere Aufnahmen sorgen. Bei der Plus-Version erfolgt die Bildstabilisierung optisch, beim iPhone 6 nur elektronisch.

Die Facetime-Kamera in der Gehäusefront soll deutlich lichtstärker geworden sein, verfügt ebenfalls über eine bessere Gesichtserkennung und unterstützt einen Serienbildmodus, der 20 Bilder pro Sekunde machen kann. Burst-Selfies nennt Apple diese Eigenschaft.

iOS 8 für alle ab dem 17. September

In den USA soll das iPhone mit 16, 64 und 128 GByte für 200, 300 und 400 US-Dollar inklusive einem Zwei-Jahres-Vertrag auf den Markt kommen. Das iPhone 6 Plus ist in allen Speicherstufen 100 US-Dollar teurer, d.h. es kostet 300, 400 und 500 US-Dollar mit 16, 64 und 128 GByte. Das iPhone 6 Plus misst 158,1 x 77,8 x 7,1 mm und wiegt 172 Gramm. Beim kleineren iPhone 6 sind es 138,1 x 67 x 6,9 mm und 129 Gramm.

iOS 8 ist auf den neuen Geräten installiert, die in den USA ab dem 19. September 2014 ausgeliefert werden sollen. iOS 8 für alle anderen Nutzer soll ab dem 17. September zum Download zur Verfügung stehen. Es kann ab dem iPhone 4S genutzt werden.

Das iPhone 6 gibt es in Gold, Silber oder Spacegrau und wird in Deutschland ohne Vertrag für 700 Euro für das 16 GByte-Modell, 800 Euro für das 64 GByte-Modell und als 128 GByte-Modell für 900 Euro verkauft. Das iPhone 6 Plus kostet jeweils 100 Euro mehr.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 12. Sep 2014

Wie kann man eigentlich sein Gerät verkaufen?

plutoniumsulfat 12. Sep 2014

ich find golem recht human. Da gibt's echt schlimmeres.

photona 12. Sep 2014

Ich benutze nun bereits seit etwa einem Jahr ein Sony XPERIA Z Ultra mit stolzen 6,3 Zoll...

Bruce Wayne 11. Sep 2014

NFC unnötig? ich denke es gib schon länger viele leute mi nfc lautsprecher/kopfhörern o...

Lemo 11. Sep 2014

Naja der normaldenkende User weiß ja was gemeint ist.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ista Deutschland GmbH, Essen
  2. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bensheim
  3. AEB GmbH, Singapur
  4. Volkswagen, Wolfsburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 14,99€
  2. 337,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Android 8.0 heißt Oreo

  2. KI

    Musk und andere fordern Verbot von autonomen Kampfrobotern

  3. Playerunknown's Battlegrounds

    Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne

  4. Vega 64 Strix ausprobiert

    Asus' Radeon macht fast alles besser

  5. Online-Tracking

    Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

  6. ANS-Coding

    Google will Patent auf freies Kodierverfahren

  7. Apple

    Aufregung um iPhone-Passcode-Entsperrbox

  8. Coffee Lake

    Intels 6C-Prozessoren erfordern neue Boards

  9. Square Enix

    Nvidia möbelt Final Fantasy 15 für Windows-PC auf

  10. Spionage

    FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Früher war alles besser

    BiGfReAk | 21:20

  2. Re: Was ist bei einem Defekt

    Mathias Arens | 21:17

  3. Wer von euch hat mit diesem Namen gerechnet?

    Phantom | 21:17

  4. Re: Wieso immer Luxus-/Sportwagen?

    plutoniumsulfat | 21:15

  5. Kann ja nur klappen .. nicht

    XoGuSi | 21:11


  1. 20:53

  2. 18:40

  3. 18:25

  4. 17:52

  5. 17:30

  6. 15:33

  7. 15:07

  8. 14:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel