Vergleich nach Datenleck: T-Mobile US will Nutzern 350 Millionen US-Dollar zahlen

T-Mobile US will den betroffenen Nutzern eines Datenklaus 350 Millionen US-Dollar zahlen. Ein Richter muss dem noch zustimmen.

Artikel veröffentlicht am , Lennart Mühlenmeier/dpa
Die Daten von 100 Millionen Nutzern sollen betroffen sein.
Die Daten von 100 Millionen Nutzern sollen betroffen sein. (Bild: Mika Baumeister/Unsplash-Lizenz)

Die US-Telekom-Tochterfirma T-Mobile US will mit der Zahlung von einer halben Milliarde US-Dollar Nutzerklagen nach einem großen Hackerangriff beilegen. Es sollen 350 Millionen US-Dollar (343 Mio Euro) in einen Fonds für klagende US-Kunden fließen, wie aus der am Wochenende veröffentlichten Vereinbarung hervorgeht. Weitere 150 Millionen US-Dollar sollen in diesem und im kommenden Jahr für die Verbesserung der IT-Sicherheit ausgegeben werden.

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Als Betroffene des Onlineangriffs im vergangenen Jahr wurden laut Gerichtsunterlagen 76,6 Millionen US-Einwohner ausgemacht. Zu den erbeuteten Nutzerdaten gehörten Namen, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern und Führerscheininformationen. Wie in solchen Fällen üblich hält die Vereinbarung fest, dass sie kein Schuldeingeständnis von T-Mobile US bedeute.

Entscheidung des Richters wohl noch dieses Jahr

Nach dem Angriff auf die Infrastruktur wurde T-Mobile US in Sammelklagen unzureichender Schutz von Nutzerdaten vorgeworfen. Im US-Bundesstaat Missouri wurden mehrere Dutzend Klagen gebündelt. Der Deal muss noch vom zuständigen Richter in Missouri abgesegnet werden. Das kann nach Einschätzung der Firma im Dezember 2022 passieren - Berufungsverfahren könnten aber zu Verzögerungen führen, hieß es.

US-Medien berichteten im Jahr 2021, Hacker böten die Daten von 100 Millionen Kunden von T-Mobile US an. Das widerspricht nicht den Erkenntnissen des Gerichts, weil dieses nur von Einwohnern der USA ausgeht. Im Jahr 2022 wurde bekannt, dass der Konzern für den Rückkauf der Daten gezahlt haben soll. Aus neu veröffentlichten Gerichtsdokumenten schlussfolgerte ein Medium, dass dafür bis zu 200.000 US-Dollar in Bitcoin ausgegeben worden seien.

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Bluto 25. Jul 2022 / Themenstart

Das würde ich mir in Deutschland auch wünschen. Ist doch hier nur eine Randnotiz in der...

TMA 25. Jul 2022 / Themenstart

Also wenn gespart wurde und deshalb Daten leaken, dann muss das teuer werden. Nur so wird...

riodoro00 25. Jul 2022 / Themenstart

hm der hat bei mir jetzt nicht so gezündet :|

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