Ron Perlman ist, wie alle Figuren in Monster Hunter, nur Staffage

Der Anfang ist insofern amüsant, als Ron Perlman als Admiral auf seinem Schiff zu sehen ist und man sich für einen kurzen Moment fragt, ob es in Wirklichkeit Will Ferrell in seiner Aufmachung aus Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga ist.

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Es ist aber Perlman, der wie immer sein Bestes gibt - auch wenn seine Figur, wie alle anderen, bloß Staffage ist. Er ist eben auch nur einer von denen, die irgendwann irgendwie gegen irgendein Monster kämpfen müssen.

Die Monster sind dabei eher generischer Natur. Man fühlt sich permanent an andere Filme erinnert. Tremors lassen grüßen, Starship Troopers sowieso und am Ende fehlt nur noch, dass der Pseudo-Smaug mit der sonoren Stimme von Benedict Cumberbatch spricht. Zum Glück schweigt er.

Anderson hofft offenbar auf eine Fortsetzung

Paul W.S. Anderson ist nach seinen Resident-Evil-Filmen dafür berüchtigt, einen Film gerne ohne echtes Ende abzuschließen. Er schielt offenbar immer darauf, das Franchise voranzutreiben und hat stets eine Idee für ein Sequel parat.

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Nur so lässt sich wohl erklären, dass auch Monster Hunter kein Ende hat, sondern mitten in der Action abbricht. Fortsetzung folgt, wenn der Film genug einspielt, was unter Pandemie-Bedingungen natürlich deutlich erschwert wird. Im Grunde wäre Paul W. S. Anderson beim Serienfernsehen ganz gut aufgehoben, behandelt er seine Filme doch nach einem ähnlichen Prinzip.

Milla Jovovich ist top

Wenn es ein Highlight an Monster Hunter gibt, dann ist es Milla Jovovich. Sie ist die vielleicht einzige echte Actionheldin der Neuzeit - auch weil es einfach sehr wenige gibt. Seit Resident Evil im Jahr 2002 hat sie sich als Power-Frau etabliert und auch abseits von Alice mehrere Action-Heldinnen gespielt. Die Rolle steht ihr gut, wie sich in Monster Hunter erneut zeigt. So irritierend leer die Figur auch ist - Jovovich holt zumindest das Beste aus ihr heraus.

Nintendo Switch Monster Hunter Rise Edition

Sie weiß, wie sie sich in Actionszenen zeigen muss, sie ist taff, aber zugleich weiblich. Sie ist es, die Monster Hunter trägt. Tony Jaa - einst durch die Hauptrolle im furiosen Martial-Arts-Film Ong-Bak bekanntgeworden - und Ron Perlman können da nicht mithalten.

Monster Hunter könnte all jenen gefallen, die keinerlei Anspruch an eine Story haben, sondern einzig und allein Action am laufenden Band sehen möchten. Mehr als das ist der Film aber leider nicht.

Wann er in Deutschland für eine breite Öffentlichkeit zu sehen wird, ist noch unklar. Die Verleihfirma Constantin Film möchte ihn hierzulande dieses Jahr ins Kino bringen - wegen der Pandemie wurde der Starttermin schon zweimal verschoben. In den USA lief Monster Hunter bereits im Kino und es gibt ihn on demand.

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 Verfilmung von Monster Hunter: Handlung? Schauspieler? Alles egal.
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floxiii 06. Mär 2021

Meine Freundin hat auch so eine sexistische Kleiderwahl. Ganz übel das.

Eheran 06. Mär 2021

Sarah Connor ist ebenfalls ein Badass. Jedenfalls für die ersten 2 Teile, was danach...

der_wahre_hannes 05. Mär 2021

Ja, und nein. Es wurden auch Charaktere und Material extra für die Filme geschaffen...

deus-ex 05. Mär 2021

Monster Hunter hat als Spiel keine Geschichte. Warum sollte der Film eine haben. Monster...

.02 Cents 04. Mär 2021

Der Artikel besagt, dass die Charaktere wenig Tiefe haben, aber das man im Computerspiel...



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