Abo
  • Services:

Verelox: Ex-Admin löscht alle Kundendaten von Hostingprovider

Ein ehemaliger Admin soll beim Hostingprovider Verelox alle Daten gelöscht haben. Das teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Nach derzeitigem Stand sind zumindest einige der Daten dauerhaft verloren.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein ehemaliger Mitarbeiter soll bei Verelox alle Kundendaten gelöscht haben (Symbolbild).
Ein ehemaliger Mitarbeiter soll bei Verelox alle Kundendaten gelöscht haben (Symbolbild). (Bild: Morris MacMatzen /Getty Images)

Kunden des Hostingproviders Verelox brauchen derzeit starke Nerven: Das Unternehmen gibt auf seiner Webseite an, dass ein ehemaliger Administrator "alle Kundendaten und die meisten Server" gelöscht habe. Aus diesem Grund habe man sich entschieden, das eigene Netzwerk zwischenzeitlich vom Netz zu nehmen. Mittlerweile soll der Betrieb zumindest teilweise wieder laufen.

Stellenmarkt
  1. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln
  2. McService GmbH, München

Ob der ehemalige Administrator aus Frustration oder Rachegelüsten gehandelt hat, ist derzeit unklar. Dass ein ehemaliger Mitarbeiter derartigen Schaden anrichten kann, spricht nicht für die Sicherheit des Providers. Die Netzwerk- und Hostingservices des Anbieters wurden in mehreren Stufen wieder aktiviert - zunächst die dedizierten Server in den Niederlanden, mittlerweile sollen alle Server dieser Art wieder einsatzfähig sein, es sollen auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden sein.

Clouddienste sind derzeit noch nicht wieder einsatzfähig

An einer Lösung für die Clouddienste wird nach Angaben von Verelox noch gearbeitet. Die Virtuellen Maschinen werden derzeit auf neue Server portiert. Offenbar wird es nicht möglich sein, alle betroffenen Kundendaten wiederherzustellen. Der Anbieter schreibt dazu: "Wir haben hart daran gearbeitet, die Daten wiederherzustellen, aber das war nicht für alle Daten möglich, die verloren gegangen sind."

Kunden sollen eine Kompensation erhalten, "wenn diese weiterhin an unseren Dienstleistungen interessiert sind", wie Verelox schreibt. Kunden mit besonders wichtigen Daten sollen sich an support@verelox.com wenden. Man werde mit den technischen Teams daran arbeiten, so viele Daten wie möglich zu retten.

Im Falle von Verelox ist der Verlust der Daten unfreiwillig und äußerst ärgerlich. Der Hacker Zoz Brooks hatte in einem Vortrag auf den Sicherheitskonferenzen Defcon und Troopers gezeigt, wie man die Daten eines ganzen Rechenzentrums dauerhaft loswird, ohne Menschenleben zu riskieren, falls das einmal notwendig sein sollte.

Nachtrag vom 12. Juni 2017, 10:42 Uhr

Die Aufräumarbeiten bei Verelox gehen weiter. Mittlerweile sind auch die meisten Cloud-Dienste wieder online. Da der ehemalige Administrator nach Auskunft der Firma in einigen Systemen Backdoors installiert haben soll, wurden die Instanzen neu installiert. Auch die Kunden sollen ihre Passwörter ändern. Lediglich bei den US-Nodes ist der Datentransfer nach Angaben des Unternehmens noch nicht abgeschlossen. Bis diese wieder verfügbar sind, wird es also noch etwas dauern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 25,99€
  3. (-79%) 4,25€
  4. 14,95€

joeymartinj 14. Jul 2017

Hallo, Hat Jemanden dieses post gesehen? Der link ist ein beitrag von Verelox. Der...

My1 07. Jul 2017

okay es hängt auch immer davon ab was man genau macht, weil wenn für vieles der...

RipClaw 13. Jun 2017

Das sagst du aber die meisten denken an das Backup erst dann wenn sie eines brauchen. Da...

quineloe 13. Jun 2017

Ob es eine Ermittlung gibt ist noch offen. Bislang haben wir nur eine Behauptung. Dass...

rainn 13. Jun 2017

Ich kann niemanden von meinem vor Redner zustimmen, und sich immer an Gesetze zu halten...


Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /