Abo
  • Services:

Verdi: Wahl zwischen Pest und Cholera bei T-Systems

Der Betriebsrat von T-Systems stand unter starkem Druck, dem Stellenabbau zuzustimmen. Verdi versucht weiter, einen Kündigungsschutz zu erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Systems-Beschäftigter im Rechenzentrum
T-Systems-Beschäftigter im Rechenzentrum (Bild: Deutsche Telekom)

Laut Verdi haben die Betriebsräte bei T-Systems bei den Verhandlungen über den massiven Stellenabbau nur die Wahl zwischen zwei Übeln gehabt. Michael Jäkel, Verdi-IT-Bundesfachgruppenleiter, sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir sind mit dem Ergebnis beim Interessenausgleich und Sozialplan alles andere als zufrieden. Die Betriebsräte hätten bei den Verhandlungen über die Umstrukturierungspläne des Vorstandes, die sie von vornherein abgelehnt hatten, nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera." Den Plänen des Vorstandes fehlten strategische Ziele, er setze vor allem auf Stellenabbau. Unklar sei jedoch, wie das Unternehmen nach 2020/21 wieder Gewinne erwirtschaften solle.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

"In den laufenden Tarifverhandlungen ging in der letzten Woche die fünfte Verhandlungsrunde ergebnislos zu Ende. Wir fordern vom Arbeitgeber, den Kündigungsschutz, der zum Jahresende ausläuft, bis 2020 bedingungslos fortzuführen." An diesem Punkt stelle sich die Konzernführung quer; sie wolle den Kündigungsschutz nur gewähren, wenn bestimmte Kennzahlen beim Personalabbau erreicht würden.

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh hat die Einigung mit den Betriebsräten für einen Abbau von 6.000 Stellen gelobt. " Die viele Arbeit hat sich für beide Seiten absoulut ausgezahlt", sagte er dem Handelsblatt.

Ob das ausreiche, werde sich zeigen: "Wir haben einen guten Plan zur Reduktion von Kosten aufgelegt. Es gibt genaue Ziele für die nächsten Jahre. Ein Erfolg oder ein Scheitern hängt davon ab, wie gut wir den Plan auch umsetzen."

Zunächst müssten die Kosten gesenkt werden. Aber gleichzeitig werde T-Systems auch massiv in Wachstumsbereiche investieren. Diese sind IT-Sicherheit, Anwendungen für das Internet der Dinge, Cloud-Dienste und auch der Gesundheitssektor.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Witcher 3 GOTY 14,99€, Thronebreaker 19,39€, Frostpunk 20,09€)
  2. (u.a. AMD Ryzen 5 2600 Prozessor 149,90€)
  3. 279,00€
  4. 352,00€

bombinho 12. Sep 2018

Das ist leider nachvollziehbar. Dazu kommen Konzepte wie: "Zunächst müssten die Kosten...

TrollNo1 12. Sep 2018

Da ist glaube ich immer CHolera zu bevorzugen. Bisschen Durchfall und fertig. Mit...

gomelot 12. Sep 2018

Kenn ich, hier gibt es keinen Kabelanschluss


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Fazit

Asus' Gaming-Smartphone ROG Phone zeichnet sich durch eine gute Hardware und vor allem reichlich Zubehör aus. Wie Golem.de im Test herausfinden konnte, sind aber nicht alle Zubehörteile wirklich sinnvoll.

Asus ROG Phone - Fazit Video aufrufen
Rohstoffe: Woher kommt das Kobalt für die E-Auto-Akkus?
Rohstoffe
Woher kommt das Kobalt für die E-Auto-Akkus?

Für den Bau von Elektroautos werden Rohstoffe benötigt, die aus Ländern kommen, in denen oft menschenunwürdige Arbeitsbedingungen herrschen. Einige Hersteller bemühen sich zwar, fair abgebaute Rohstoffe zu verwenden. Einfach ist das aber nicht, wie das Beispiel von Kobalt zeigt.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Implosion Fabrication MIT-Forscher schrumpfen Objekte
  2. Meeresverschmutzung The Ocean Cleanup sammelt keinen Plastikmüll im Pazifik
  3. Elowan Pflanze steuert Roboter

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Nubia X im Hands on Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /