Abo
  • Services:
Anzeige
Streikende mit Bildern ihrer Kinder
Streikende mit Bildern ihrer Kinder (Bild: Verdi)

Verdi: Telekom-Streiks nun über zwei Tage

Die Telekom wird nun für einen etwas längeren Zeitraum teilweise bestreikt. Die Verdi-Mitglieder in der Belegschaft wollen mehr Lohn.

Anzeige

Im Kampf um höhere Löhne und Gehälter bei der Deutschen Telekom werden die Arbeitsniederlegungen vom 26. bis einschließlich 27. März 2014 andauern. Das gab die Gewerkschaft Verdi heute bekannt. Im Mittelpunkt der Streiks stehen wieder die Bereiche Kundenservice und Technik.

Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen wird zudem von Warnstreiks und Aktionen der Auszubildenden begleitet, die auf ihre Situation aufmerksam machen wollen.

Der hessische Verdi-Sekretär Pascal Röckert sagte: "Die Telekom verlegt ihre Ausbildung immer stärker in Großstädte. Das bedeutet, dass Jugendliche ihren Wohnort verlassen und für die Ausbildung umziehen müssen. Dort finden sie dann extrem hohe Mieten vor und können ohne Unterstützung durch die Eltern ihren Lebensunterhalt kaum bestreiten. Wir fordern keinen Luxus für Azubis, sondern genug, dass sie alleine ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die Telekom fordert die Selbstständigkeit der Auszubildenden. Dies muss sie durch ausreichende Ausbildungsvergütung auch ermöglichen."

An den Warnstreiks bei der Telekom haben sich in der laufenden Woche den Angaben zufolge bisher rund 10.000 Beschäftigte beteiligt. Heute werden bis zu 7.000 Mitarbeiter im Kundenservice und im Technikbereich zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Bemerkbar machten sich die Warnstreiks vor allem im Kundendienst und im Service, sagte Olaf Budert, zuständiger Verdi-Gewerkschaftssekretär in Brandenburg der Nachrichtenagentur dpa. "Einige Termine konnten nicht eingehalten werden, die müssen nun nach und nach abgearbeitet werden."

Die Gewerkschaft fordert für die rund 72.000 Mitarbeiter der Telekom Deutschland in den Bereichen Mobilfunk, Festnetz und Service 5,5 Prozent mehr Einkommen. Die Konzernführung hatte drei Prozent verteilt über zwei Jahre angeboten. Für Auszubildende wird unter anderem eine Erhöhung der monatlichen Vergütung um 65 Euro gefordert. Die Gewerkschaft verlangt eine Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten, die Arbeitgeber hatten zwei Jahre vorgeschlagen.


eye home zur Startseite
quineloe 27. Mär 2014

Nicht alles ist es wert, erhalten zu bleiben.

quineloe 27. Mär 2014

2200¤ sind für eine Familie mit 2 Kindern bei dir zu viel? Wie viel sollte es denn sein...

quineloe 27. Mär 2014

heißt hier das Zauberwort. Ich habe zusätzlich zu meine Vergütung (fing bei 690 an, dann...

Michael H. 27. Mär 2014

hehe unterschreib ich dir mal so. Bei mir wars nicht anders. Sieh es aber...

pseudo 27. Mär 2014

Es wundert mich, dass sich die Gewerkschaften in diesem Land nach Jahren der quasi...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Clouds GmbH, Frankfurt am Main
  2. Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH, Nürnberg
  3. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€ inkl. Abzug (Preis wird im Warenkorb angezeigt)
  2. (heute u. a. Medion 49"-UHD-TV für 384,99€)
  3. 15%-Gutschein für Ebay-Plus-Mitglieder

Folgen Sie uns
       


  1. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  2. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  3. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  4. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  5. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  6. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  7. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  8. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  9. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  10. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: Olivetti Tastaturfans hier mal reingucken

    Hamsterlina | 01:21

  2. Re: +++

    HelmutJohannes | 01:17

  3. Re: Frontantrieb...

    narfomat | 00:57

  4. Re: Reifenfrage

    Neuro-Chef | 00:51

  5. Re: Wow und....Ehm...

    burzum | 00:48


  1. 19:05

  2. 17:08

  3. 16:30

  4. 16:17

  5. 15:49

  6. 15:20

  7. 15:00

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel