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Verdi: Telekom-Beschäftigte setzen mehr Bezahlung durch

Die Telekom-Beschäftigten bekommen mehr Geld und müssen weniger Stunden arbeiten. Doch von den ursprünglichen Zielen in der Tarifrunde blieb die Verdi-Führung weit entfernt.

Artikel veröffentlicht am ,
Breite Kampfaktionen der Telekom-Beschäftigten
Breite Kampfaktionen der Telekom-Beschäftigten (Bild: Verdi)

In der Tarifrunde bei der Deutschen Telekom haben die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft Verdi mehr Gehalt durchgesetzt. Wie Verdi am 12. April 2018 bekanntgab, liegt die Erhöhung bei 5,2 beziehungsweise 4,8 Prozent in zwei Stufen. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende Dezember 2020 ausgeschlossen.

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Das Tarifergebnis gilt bis zum 31. März 2020 und hat damit eine lange Laufzeit. Ein Großteil der Beschäftigten (Entgeltgruppen 1 bis 5) bekommen 3,1 Prozent mehr Gehalt ab dem 1. Mai 2018 und 2,1 Prozent ab dem 1. Mai 2019. In den anderen Entgeltgruppen 6 bis 10 gibt es zu denselben Zeitpunkten eine Erhöhung von 2,7, beziehungsweise 2,1 Prozent.

Auszubildende und dual Studierende erhalten ab dem 1. Mai eine Erhöhung ihrer Vergütungen von 40 Euro pro Monat, ab 1. Mai 2019 bekommen sie weitere 30 Euro monatlich. Zusätzlich wurden zukünftig vier freie Tage zur Prüfungsvorbereitung dual Studierender vereinbart.

Die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit in den großen operativen Einheiten der Telekom um zwei Stunden auf 36 Stunden ab dem 1. Januar 2019 wird mit 14 zusätzlichen freien Tagen pro Kalenderjahr umgesetzt.

Verdi kommt der Telekom stark entgegen

"Das ist ein gutes Ergebnis", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland. "Ohne den hohen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, die mit Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen gekämpft haben, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen." Doch die Gewerkschaft forderte ursprünglich eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von nur zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende sollten um jeweils 75 Euro pro Monat angehoben werden. Der Konzern wollte die Gehälter der tariflich Beschäftigten zum 1. Juli 2018 um zwei Prozent und zum 1. März 2019 um 1,7 Prozent anheben.

"Ich freue mich über dieses Ergebnis", sagte Simone Thiäner, die Personalchefin der Telekom Deutschland.



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udola1960 14. Apr 2018

nur zur Klarstellung: du hast es genau richtig verstanden, was Torbey schrieb ist dummes...

Schnurzegal 13. Apr 2018

Absenkung auf 32h mit Gehalstsenkung, Erhöhung auf 40h ohne Erhöhung der Bezahlung. Die...

Schnurzegal 13. Apr 2018

Die Absenkung der Arbeitszeiten ist eine Idee des Arbeitgebers. Er möchte die...


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