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Der Appell einer Politikerin verhallt

In den USA hatte am 15. Februar die Vertreterin von Tucson im Abgeordnetenhaus von Arizona, Alma Hernandez, genug. Mit einem Posting auf X(öffnet im neuen Fenster) wandte sie sich direkt an die Streamer: "Als Einwohnerin und Vertreterin von Tucson/Pima County habe ich es satt, die unseriösen, haltlosen Spekulationen, Lügen und den Unsinn von Möchtegern-Journalisten und Youtubern mitanzusehen, die der ganzen Sache mehr geschadet als genutzt und diesen wichtigen Fall gefährdet haben. Bitte geht nach Hause! Lasst die Polizei ihre Arbeit machen! Hört auf, sie bei Sondereinsätzen zu verfolgen und Detektive zu spielen!"

Weiter schrieb sie: "Ich habe die ständigen Lügen von Leuten satt, die nicht mal Tucson richtig schreiben können und offensichtlich noch nie in unserer Stadt waren. (...) Ja, das ist traurig, und wir alle wollen Nancy wieder zu Hause haben. Aber im Ernst, hört bitte damit auf! Geht nach Hause."

Falls Hernandez darauf gehofft hatte, dass ihr Tweet eine Diskussion über die Zustände bewirken könnte, hatte sie sich getäuscht. Unter ihrem Tweet gingen Anhänger der Demokraten und der Republikaner aufeinander los, die jeweils die gegnerische Politik für Schuld am Verschwinden von Nancy Guthrie erklärten.

Nancy Guthries Schicksal bleibt ungewiss

Das Verschwinden von Nancy Guthrie ist nach derzeitigem Stand unaufgeklärt. Daran änderten das öffentliche Interesse, die Live-Übertragungen, die "Ermittlungen" von Hobbydetektiven und auch die Überwachungsbilder nichts.

Der Schlagzeuger und dazu auch der Schwiegersohn von Nancy Guthrie werden ungehemmt weiter verdächtigt, daran änderte auch das Statement des Sheriffs nichts, wonach die Familie als Täter ausgeschlossen sei(öffnet im neuen Fenster).


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