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Kreative Zuschläge bei IT-Shops

Alternate bot sechs Zahlwege an, schlug aber ab 20 Euro Bestellwert für Sofortüberweisung, Paypal, Kreditkarte und Rechnungskauf bis zu 1,99 Euro auf, für Nachnahme 6 Euro. Ohne Kosten blieb nur die Vorkasse. Ebenso ging knapp ein Dutzend weiterer Shops vor.

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Jeder vierte Shop in der Stichprobe stellte keine der Zahlarten wie Lastschrift oder Rechnungskauf zur Wahl - oder Einschränkungen verhinderten die Nutzung. So fanden die Verbraucherschützer Shops, die Bestellungen per Lastschrift drastisch einschränkten, Druckerzubehör beispielsweise auf nur 100 Euro.

5 Prozent des Kaufpreises

Ähnliche Hürden gab es bei vielen der 87 Händler, die den Kauf auf Rechnung ermöglichten. So wurde der Bestellwert auf "bis 250 Euro" beschränkt. Bei einem Zoo-Versandhaus stand die Zahlart erst nach einem oder mehreren problemlos verlaufenen Einkäufen zur Verfügung.

"4,5 Prozent vom Warenwert" wollte Lebensmittelhändler Saymo für den Kauf auf Rechnung. "5 Prozent des Kaufpreises" schlug 123Babyland drauf. Wer einen 1.000-Euro-Kinderwagen auf Rechnung bezahlen wollte, zahlte dafür 50 Euro extra. Beide Shops wird die Verbraucherzentrale abmahnen. Solche prozentualen Zuschläge sind nach Meinung der Verbraucherschützer unstatthaft. 14 weiteren Shops in der Stichprobe, die so kassierten, droht ebenfalls eine Abmahnung.

Die Technikshops Pixxass und Pearl versteckten die Aufschläge für das Zahlen in den Versandkosten. Per Bankeinzug bestellte Ware lieferte Pearl für 4,90 Euro, Kreditkarten-Zahler wurden mit 5,90 Euro belastet, Paypal- und Rechnungskauf mit 6,90 Euro.

Die Versandhäuser Otto und Baur nutzen die Smartphone-App Yapital, der Reiseveranstalter L'tur bietet Mpass. Dabei fielen je nach Reisevariante zwischen 8 und 15 Euro an.

Welche Zahlarten sicher sind

Beim Rechnungskauf lässt sich gelieferte Ware erst prüfen, bevor sie zu bezahlen ist. Bei der Lastschrift werden Händler zwar ermächtigt, die Kaufsumme vom Girokonto einzuziehen, doch das Geld lässt sich innerhalb von mindestens sechs Wochen ohne Angabe von Gründen problemlos zurückbuchen.

Sicherheit versprechen auch Paypal und Amazon Payments, doch hier sind Regeln genau einzuhalten, um erfolgreich zu reklamieren.

Problematisch sind dagegen alle Vorkasse-Zahlungen per Überweisung oder Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Giropay. Kommt es hier zu Problemen, muss das Geld direkt beim Verkäufer eingefordert werden, zur Not vor Gericht.

 Verbraucherzentrale: Wie beim Bezahlen von Onlinekäufen abgezockt wird
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GodsBoss 22. Jun 2015

Deine Frage hat mit dem, was ich geschrieben habe, nichts zu tun. Es sei denn natürlich...

crazypsycho 21. Jun 2015

PayPal und die meisten Kreditinstitute verlangen Gebühren vom Händler. Klar das dieser...

Anonymer Nutzer 21. Jun 2015

Die meisten haben sich an sofort kostenlos und trotzdem maulen halt so dran gewöhnt...

1ras 20. Jun 2015

Der zunehmende kostenlose Versand bei ebay-Händlern ist ein super Beispiel für den...

1ras 20. Jun 2015

Die 1,50 ¤ wie bei Amazon sind völlig ausreichend um einen großen Teil der Kunden dazu...


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