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Phishing-Warnung: Betrüger ködern mit angeblicher Steuererstattung

Security-Alert
Viele Bürger warten seit Wochen auf ihren Steuerbescheid 2025. Betrüger nutzen das aktuell vermehrt aus, um mittels Phishing Daten abzugreifen.
/ Marc Stöckel
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Betrüger versuchen, deutsche Bürger mit angeblichen Steuererstattungen zu überlisten. (Bild: pexels.com / Edwin Jaulani)
Betrüger versuchen, deutsche Bürger mit angeblichen Steuererstattungen zu überlisten. Bild: pexels.com / Edwin Jaulani

Für viele Bürger, die keine steuerliche Beratung in Anspruch nehmen, ist zum 31. Juli die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025 abgelaufen. Seitdem warten viele Betroffene auf ihren Steuerbescheid. Das nutzen auch Cyberkriminelle häufig aus. Wie eine neue Warnung der Verbraucherzentrale(öffnet im neuen Fenster) zeigt, locken Angreifer im Rahmen von Phishing-Mails mit einer angeblichen Steuererstattung. Anwender sollten vorsichtig sein.

Die Phishing-Mails sind beispielsweise als Bestätigungsmeldung des Finanzamts getarnt. "Ihr Steuerbescheid 2025 – Erstattung bestätigt", heißt es dann im Betreff. Damit die Auszahlung erfolgen kann, soll der Empfänger im Rahmen einer Identitätsprüfung seine Zahlungsdaten bestätigen.

Am Ende der Mail findet sich eine grüne Schaltfläche, die den Nutzer angeblich zum "geschützten Elster-Portal" weiterleitet, wo anschließend die Dateneingabe erfolgen soll. Zieldatum ist der 31. August. Durch die knappe Frist versuchen die Angreifer, zusätzlich Druck aufzubauen, um Anwender zu unüberlegtem Handeln zu animieren.

Auch die Steuerverwaltung warnt

Da es sich um Phishing handelt, sollten Anwender der Aufforderung in der Mail auf keinen Fall nachkommen. Ein Klick auf den Link führt auf eine gefälschte Website, über die die Angreifer eingegebene Daten abgreifen können. Nach Angaben der Verbraucherzentrale weisen die Mails neben den bereits genannten Aspekten weitere gängige Phishing-Merkmale auf, darunter eine unpersönliche Anrede und eine unseriöse Absenderadresse.

Das Finanzamt warnt auf der Hauptseite des Elster-Portals ebenfalls vor laufenden Betrugsversuchen, die in letzter Zeit vermehrt auftreten. "Aktuell versuchen Betrüger mit gefälschten E-Mails und SMS an Informationen von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen", heißt es.

Die Behörde warnt ausdrücklich davor, auf solche Nachrichten zu reagieren oder darin enthaltene Links anzuklicken. Die Steuerverwaltung fordere niemals per E-Mail Informationen wie die Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PINs oder Antworten auf Sicherheitsabfragen an. Weitere Empfehlungen zum Umgang mit Phishing sind in einer Sicherheitsmeldung auf der Elster-Website(öffnet im neuen Fenster) zu finden.

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