Abo
  • Services:
Anzeige
Werbeabbildung der Schufa
Werbeabbildung der Schufa (Bild: Schufa)

Verbraucherzentrale: Vodafone droht trotz bezahlter Rechnung mit Schufa

Werbeabbildung der Schufa
Werbeabbildung der Schufa (Bild: Schufa)

Vodafone droht Kunden mit der Auskunftei Schufa, obwohl keine Rechnungen offenstanden. Die Verbraucherzentrale klagt nun auf Unterlassung und sucht weitere Betroffene.

Kunden von Vodafone haben sich an die Verbraucherzentrale Hamburg gewandt, weil ihnen der Konzern mit negativen Schufa-Einträgen drohte, obwohl der Streit um die Rechnungen schon beigelegt oder strittig war.

Wie die Verbraucherschützer berichten, schrieb der britische Mobilfunkkonzern an seine Kunden: "Die Vodafone D2 GmbH ist verpflichtet, die unbestrittene Forderung der Schufa mitzuteilen (...). Ein Schufa-Eintrag kann Sie bei Ihren finanziellen Angelegenheiten erheblich behindern." Laut der Verbraucherzentrale seien die Mahnungen mit diesem Wortlaut verschickt worden, "obwohl der Streit um die Rechnungsbeträge längst beigelegt war und Vodafone keine finanziellen Ansprüche mehr gegenüber seinen Kunden hatte."

Anzeige

"Wenn Forderungen gar nicht bestehen oder bestritten werden, darf keine Schufa-Meldung erfolgen", sagte Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg, "die Drohung damit ginge ins Leere. Weil viele Verbraucher das aber nicht wissen, zahlen sie."

Mit ihrer Klage auf Unterlassung will die Verbraucherzentrale Vodafone daran hindern, die ungerechtfertigten Mahnschreiben mit der Schufa-Drohung weiter zu versenden. Dafür werden weitere Betroffene gesucht, die Ähnliches bei Vodafone erlebt haben. Für sie wurde ein Muster-PDF zum Herunterladen bereitgestellt.

Nachtrag vom 13. Juni 2012, 15:26 Uhr

Vodafone erklärte Golem.de: "Die Klageandrohung durch die Verbraucherzentrale Hamburg ist für Vodafone nicht nachvollziehbar. Eine Klage der Verbraucherzentrale Hamburg vom 28. Februar 2011 auf Unterlassung bezüglich Verwendung dieser Anschreiben mit Urteil vom 27. April 2012 (38 O 134/11) vom Landgericht Düsseldorf wurde bereits vollumfänglich abgewiesen, da in der bloßen Benennung von möglichen Folgen eines Schufa-Eintrags keine aggressive Geschäftspraktik im Sinne einer unangemessenen Einflussnahme zu sehen sei.

Durch die Verwendung der beanstandeten Mahnungen wird die Vodafone D2 GmbH vielmehr ihrer gemäß Paragraf 28a Absatz BDSG bestehenden Unterrichtungspflicht gerecht, indem sie betroffene Kunden darüber informiert, dass sie berechtigt ist, offene und von den Kunden nicht bestrittene Forderungen an die Schufa zu übermitteln. Eine 'Drohung' als Druckmittel für eine sofortige Zahlung liegt Vodafone fern. Ziel ist es, betroffene Kunden zu einem Dialog mit Vodafone aufzufordern, an dessen Ende eine einvernehmliche Lösung steht - nicht aber eine negativer Schufa-Eintrag."


eye home zur Startseite
agebel 12. Nov 2014

Die benutzen diese äußerst anrüchige "Risk Management Gmbh". Die hat die Forderungen per...

anonfag 14. Jun 2012

Man kann den Schufascore einmal im Jahr kostenlos "beantragen" und kriegt dann einen...

fratze123 14. Jun 2012

deine geschichte ist phantasie oder es fehlt die hälfte. die geschichte mit der party ist...

bofhl 14. Jun 2012

Scheinbar nicht viele - wenn man sich alleine die ganzen Leute in allen möglichen Foren...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. Jetter AG, Ludwigsburg
  2. thyssenkrupp AG, Essen
  3. AEbt Angewandte Eisenbahntechnik GmbH, Nürnberg
  4. SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim-Glessen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,44€
  2. 99€ für Prime-Mitglieder
  3. 99€ (nur bis Montag 9 Uhr)

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

  1. Re: BioWare ist eine ziemlich

    HorkheimerAnders | 21:23

  2. Re: Finde ich gut

    Tigtor | 21:15

  3. Re: And the Winner is: Spring (Boot)

    rsaddey | 21:14

  4. Re: Ach Bioware....

    sovereign | 21:05

  5. Re: Auch an den Arbeitsplatz und Rad-Pendler denken!

    GenXRoad | 20:56


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel