Abo
  • Services:
Anzeige
Modell mit Smartphone
Modell mit Smartphone (Bild: Ralph Orlowski/ Reuters)

Verbraucherzentrale: Teure Treuegeschenke vom Mobilfunkbetreiber

Modell mit Smartphone
Modell mit Smartphone (Bild: Ralph Orlowski/ Reuters)

Bei einer Verbraucherzentrale mehren sich Beschwerden. Ein vermeintliches Treuegeschenk kommt mit einem zusätzlichen Vertrag oder Gebühren des Mobilfunk-Betreibers. Sind die Kunden schuld oder das Callcenter?

Eine Verbraucherzentrale warnt vor vermeintlichen Treuegeschenken von Mobilfunkanbietern, bei denen zusätzliche Verträge, teurere Tarife oder andere kostenpflichtige Serviceleistungen untergeschoben werden. Das gab die Verbraucherzentrale Hamburg am 27. Januar 2017 bekannt. Deshalb wendeten sich vermehrt Ratsuchende an die Verbraucherschützer.

Anzeige

So wunderte sich Frau T. aus Hamburg, dass ihr Mobilfunkanbieter seit einiger Zeit zweimal monatlich Geld von ihrem Konto abbuchte. Der Grund war ein zusätzlicher Vertrag auf ihren Namen, wie sie auf Nachfrage erfuhr. An einen Vertragsabschluss konnte Frau T. sich aber nicht erinnern. Ihr war am Telefon aufgrund ihrer langjährigen Treue ein Rabatt von monatlich fünf Euro angeboten worden. Dass dieser Rabatt an den Abschluss eines weiteren Mobilfunkvertrags gekoppelt war, hatte sie so nicht verstanden.

Mehr Datenvolumen war nicht kostenlos

Frau G. wurde bei einem Anruf ihres Mobilfunkanbieters eine Erhöhung des im Vertrag enthaltenen Datenvolumens versprochen. Kosten seien mit diesem Angebot nicht verbunden, erklärte der Anrufer auf ausdrückliche Nachfrage. Tatsächlich sollte Frau G. monatlich zehn Euro mehr zahlen und gleichzeitig begann die Mindestlaufzeit ihres Vertrags neu.

Die Mobilfunkbetreiber und -Anbieter setzen bei den Kundenkontakten oft auf Callcenter, in denen Beschäftigte unter Druck stehen, Verträge abzuschließen. Stimmt die Darstellung der Betroffenen, wird hier mit üblen Tricks gearbeitet, um die Quote zu erreichen. Möglich ist aber auch, dass die Nutzer die Hinweise der Callcenter-Mitarbeiter überhört haben.

"Für viele Verbraucher ist eine Auseinandersetzung mit ihrem Anbieter nach einer derartigen 'Bescherung' am Telefon ärgerlich, mühsam und zeitaufwendig", sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale. Oft würden die vermeintlich geschlossenen Verträge erst mit Unterstützung der Verbraucherzentrale storniert, in manchen Fällen aber auch nicht.

Sie rät, sich auf telefonische Verhandlungen gar nicht erst einzulassen und empfiehlt, Anrufen zu Werbezwecken schon beim Abschluss des ursprünglichen Vertrags zu widersprechen. Verbraucher können dem Anbieter per E-Mail mitteilen, dass sie keine Werbeanrufe erhalten möchten, und sollten sich dies schriftlich bestätigen lassen.


eye home zur Startseite
Ovaron 30. Jan 2017

Da kommt mein Alter durch. Für Dich mag das eine Anekdote aus den Schulbüchern sein, ich...

Salzbretzel 30. Jan 2017

Geht bei allen großen Anbietern. Keine Ahnung wie es bei den kleinen ist. Einfach mal...

LinuxMcBook 30. Jan 2017

Ich weiß ja nicht, um welche Kosten es bei euren Robotern geht. Aber selbst bei meiner...

Trockenobst 29. Jan 2017

Ich habe nachdem ich jetzt einen 1 Jahres Tarif von einem DSL Anbieter hatte, und der...

Trockenobst 29. Jan 2017

20% Gewinn zieht alle sinnvollen Verhalten aus der Firma ab. 30% der Milliardäre der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. McFIT Global Group GmbH, Berlin
  3. MEIERHOFER AG, München, Passau, Leipzig, Berlin
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 34,95€ im PCGH-Preisvergleich
  2. ab 17,97€
  3. 359,00€ statt 570,00€

Folgen Sie uns
       

  1. Spracheingabe

    Nuki-Smart-Lock lässt sich mit Alexa öffnen

  2. Mediendienste-Richtlinie

    Youtuber sollen keine Schleichwerbung mehr machen dürfen

  3. Hannover Messe und Cebit

    Die Deutsche Bahn ärgert Messebesucher

  4. LTE

    Australien setzt auf Fixed Wireless mit 1 GBit/s

  5. Ultrastar He12

    HGST liefert seine 12-Terabyte-Festplatte aus

  6. Windows 10 Mobile

    Creators Update für Smartphones wird verteilt

  7. Europa

    700-MHz-Band soll Mobilfunk verbessern

  8. Altes Protokoll

    Debian-Projekt stellt FTP-Server ein

  9. Webserver

    Nginx 1.13 erscheint mit TLS-1.3-Support

  10. Europäischer Gerichtshof

    Streaming aus illegalen Quellen ist rechtswidrig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Alleskönner mit Grenzen
Quantencomputer
Alleskönner mit Grenzen

DLR-Projekt Eden ISS: Das Paradies ist ein Container
DLR-Projekt Eden ISS
Das Paradies ist ein Container
  1. Weltraumschrott "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen"
  2. Transport Der Güterzug der Zukunft ist ein schneller Roboter
  3. "Die Astronautin" Ich habe heute leider keinen Flug ins All für dich

Radeon RX 580 und RX 570 im Test: AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
Radeon RX 580 und RX 570 im Test
AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
  1. Grafikkarte Manche Radeon RX 400 lassen sich zu Radeon RX 500 flashen
  2. Radeon Pro Duo AMD bringt Profi-Grafikkarte mit zwei Polaris-Chips
  3. Grafikkarten AMD bringt vier neue alte Radeons für Komplett-PCs

  1. Re: Rechtlich klar.

    scrumdideldu | 17:33

  2. Re: Elektronische Identität wichtig, richtig und...

    chris109 | 17:32

  3. Nachvollziehbar

    Umrath | 17:31

  4. Europäische Filme?

    Techn | 17:31

  5. Re: Und während man in Villa Riva noch am...

    M.P. | 17:29


  1. 17:46

  2. 17:20

  3. 17:01

  4. 16:37

  5. 16:14

  6. 14:56

  7. 14:38

  8. 14:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel