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Verbraucherzentrale: Nutzerrechte beim Streaming noch ungeklärt

Was passiert, wenn der bei Amazon Prime Video bezahlte Film nicht abrufbar ist oder das Kundenkonto geschlossen wird? Die Rechtslage beim Streaming ist hier noch unklar.

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Startbildschirm (Bild: Paramount Pictures)

Die rechtliche Situation beim Streaming ist nicht im Einzelnen geregelt. Das gab die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 14. April 2016 bekannt. "So ist etwa ungeklärt, welche Regeln Anwendung finden, wenn digitale Inhalte nicht wie vereinbart bereitgestellt oder zugänglich gemacht werden und wenn die Qualität oder der Funktionsumfang von dem abweichen, was Verbraucher bestellt haben", erklärten die Verbraucherschützer.

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So erlauben die Nutzungsbedingungen von Amazon, Kunden den Zugang zu bereits erworbenen digitalen Waren wie Filmen, Musik, Hörbüchern oder E-Books über ihr Konto zu verwehren. Jeder Händler könne zwar ohne Angabe von Gründen entscheiden, mit wem Geschäfte gemacht werden, erklärten die Verbraucherschützer. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass Verbraucher in ihren Rechten eingeschränkt werden. Die EU-Kommission hat einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der solche Gewährleistungsfälle bei der Nutzung digitaler Inhalte regeln soll.

Viele haben Probleme beim Streaming

Laut einer Befragung der Verbraucherzentrale berichtet jeder vierte Nutzer (26 Prozent) von Problemen beim Streaming. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ und Teil einer umfassenden Studie, die die Verbraucherzentrale im Rahmen des Regierungsprogramms "Marktwächter Digitale Welt" erstellt. Die gleichen Ergebnisse wurden bereits im September 2015 ermittelt.

Zu den meistgenannten Problemen beim Streaming gehören häufige Störungen beim Empfang (35 Prozent der Probleme). An dritter Stelle nennen Verbraucher Unklarheiten bei der Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Angeboten.

Streaming-Angebote wie Youtube, Amazon Prime Video, Netflix oder Spotify sind bei Verbrauchern sehr beliebt: Fast vier von fünf Onlinern (78 Prozent) rufen so Filme oder Musik ab.

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M.P. 15. Apr 2016

Du meinst also, Spotify und Co zahlen keine Urheberrechtsabgaben????? Auch damals wurden...

Anonymer Nutzer 15. Apr 2016

Mit anderen Worten: Steam die kalte Schulter zeigen, und stattdessen nur bei GoG...

der_wahre_hannes 15. Apr 2016

Lies: "Geil, wieder ne Ausrede mehr im Ausredenköcher".

der_wahre_hannes 15. Apr 2016

Sehe ich auch so. Bei Software ist es so, wie von ChevalAlazan beschrieben: Man erwirbt...

wasabi 15. Apr 2016

Dieses Argument kommt auch oft von Illegal-Saugern, die sich an der gesetzliche...


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