Abo
  • Services:

Verbraucherzentrale: Kunden müssen vorzeitige All-IP-Umstellung nicht hinnehmen

Wer keine schnelle Umstellung auf VoIP bei der Telekom wünscht, sollte sich von deren Callcenter-Verkäufern nicht drängen lassen, sagen Verbraucherschützer.

Artikel veröffentlicht am ,
All-IP
All-IP (Bild: Deutsche Telekom)

Wer noch einen laufenden Vertrag mit der Deutschen Telekom hat, muss eine vorzeitige Umstellung auf VoIP nicht hinnehmen. Das erklärte eine Verbraucherzentrale am 30. Juni 2015. "Wer einen laufenden Vertrag hat, sollte sich nicht durch Äußerungen des Anbieters verunsichern lassen. Niemand muss Nachteile befürchten, auch nicht, irgendwann ohne Anschluss dazustehen", sagte Katja Henschler, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin

Henschler rät, sich nicht drängen zu lassen, sondern in Ruhe die Angebote und Tarife aller Anbieter zu vergleichen, die Umstellungskosten sowie den Aufwand abzuwägen und erst dann eine Entscheidung zu treffen.

Wie Henschler berichtet, häufen sich derzeit Schilderungen, wonach Anrufe der Telekom-Callcenter für große Verunsicherung sorgen. Auch Kunden, deren bestehender Vertrag noch längst nicht ausläuft, werde empfohlen, wegen der All-IP-Umstellung rasch einen neuen Vertrag abzuschließen. Jede Vertragspartei sei an die Laufzeit eines Vertrags gebunden, "somit also auch die Telekom", betonte Henschler.

In einer seit Anfang Juni laufenden Onlineumfrage der Verbraucherzentralen gebe es eine hohe Beteiligung. "Es gibt mehr Probleme, als man denkt". Die Umfrage der Verbraucherzentralen zur IP-Umstellung läuft noch bis zum 10. Juli 2015.

Auch die Bundesnetzagentur wirft der Telekom vor, dass deren Callcenter und beauftragte Subunternehmen "zum Teil unnötigen Druck auf Endkunden ausüben". Bis zu 300 Kunden der Telekom wenden sich jeden Monat mit Klagen über die IP-Umstellung an die Bundesnetzagentur. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "Wir sind im ständigen Kontakt mit der Bundesnetzagentur. Wenn wir einen konkreten Hinweis auf ein Fehlverhalten bekommen, dann gehen wir dem nach. Die entsprechenden Wege sind etabliert." Netz- und Servicequalität hätten höchste Priorität.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Anonymer Nutzer 02. Jul 2015

Du bist auch so "ewig gestrig"...

LinuxMcBook 01. Jul 2015

Die Alternativen werden auch immer VoIP enthalten. Auch Versatel wird da nicht ewig...

Captain 01. Jul 2015

Weil es in einigen Gegenden keine Alternative gibt???

Captain 01. Jul 2015

bei einer 50er Leitung mag alles stimmen, aber bei kleineren Anschlüssen erinnert mich...

elf 01. Jul 2015

Also ein ONU ;-) Es gibt immer einzelne Mitmenschen, die sich selbst für die Krönung...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /