Verbraucherschutz: EU will Nutzung von Smartphones durch Regeln verlängern

Zudem will die EU-Kommission ein Energielabel für Smartphones und Tablets einführen, mit dem Kunden besonders langlebige Geräte erkennen sollen.

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Die EU-Kommission nimmt sich des Themas Langlebigkeit von Smartphones und Tablets an.
Die EU-Kommission nimmt sich des Themas Langlebigkeit von Smartphones und Tablets an. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Die EU-Kommission plant offenbar, mit Hilfe eines umfangreichen neuen Regelwerks die Nutzung von Smartphones und Tablets länger als bisher möglich zu machen. Wie Heise unter Berufung auf einen Entwurf des Vorschlags berichtet, soll vor allem die Software- und Ersatzteilversorgung für einen längeren Zeitraum festgeschrieben werden. Außerdem soll ein neues Label langlebige Geräte leichter für Kunden identifizierbar machen.

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Die neuen Regeln sollen unter anderem vorschreiben, dass Hersteller von Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre lang Sicherheitsupdates und drei Jahre lang Versions-Updates anbieten müssen. Zudem müssen mindestens fünf Jahre lang Ersatzteile für Smartphones an Reparaturbetriebe geliefert werde, bei Tablets sollen es sechs Jahre sein.

Die Preise der Ersatzteile müssen veröffentlicht werden, danach sollen sie nach dem Willen der EU nicht mehr verändert werden können. Zudem sollen Hersteller Reparaturanleitungen zu angemessenen Kosten anbieten. Akkus sollen entweder nach 500 Ladezyklen noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität erreichen oder 1.000 Ladezyklen erreichen, wenn sie nicht austauschbar sind. Außerdem sollen Smartphones künftig alle nachgewiesenen Stürze aus 1 Meter Höhe aushalten und spritzwassergeschützt sein.

Energielabel soll potenzielle Käufer informieren

Mit Hilfe eines neuen Labels soll die Energieeffizienz und die Langlebigkeit eines Smartphones oder Tablets direkt für Käufer ersichtlich sein. Dabei will sich die Kommission offenbar an den bekannten Energielabels von Waschmaschinen und Kühlschränken orientieren.

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Zusätzlich sollen weitere wichtige Angaben auf dem Label angegeben werden, etwa die typische Akkulaufzeit, die IP-Schutzart oder auch die Anzahl an Ladezyklen, nach denen der Akku noch eine Kapazität von 80 Prozent aufweist. Darüber ließe sich erkennen, welche Geräte eine besonders gute Akkunutzungsdauer haben.

Zudem soll angegeben werden, wie viele Stürze aus 1 Meter das Gerät übersteht. Die EU-Kommission will die Regeln bis zum zweiten Quartal 2022 finalisieren. Die beschlossenen Regeln müssen dann aber nicht zwingenderweise in nationales Recht umgesetzt werden.

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peterbruells 27. Aug 2021

Du unterschätzt die Bedeutung des europäischen Marktes. Schon die Vorschriften der US...

Ford Prefect 2 26. Aug 2021

Die Kommission erhofft sich offensichtlich, dass durch die Ersatzteilpreislisten ein...

Ford Prefect 2 26. Aug 2021

Featureupdates zu verlangen ist aus zwei Gründen gefährlich. 1. Wie wird die Qualität des...

nightmar17 26. Aug 2021

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