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Verbraucherschützer: Welche Unternehmen Nutzern Newsletter unterschieben
(Bild: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)

Verbraucherschützer Welche Unternehmen Nutzern Newsletter unterschieben

Um Adressen für ihre E-Mail-Newsletter zu bekommen, greifen Unternehmen zu Tricks bei den Voreinstellungen. Bei LG konnte die mobile Webseite nicht für Nachrichten an das Unternehmen genutzt werden, ohne dass ein Newsletter bestellt wurde.

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Bei 50 Unternehmen, die die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen untersucht hat, hat sich jede zehnte Testperson bei der Nutzung der Website ungewollt E-Mail-Newsletter bestellt. Das gaben die Verbraucherschützer am 22. November 2013 bekannt.

Bei dem südkoreanischen Unternehmen LG sei die Nutzung der E-Mail-Funktion auf der deutschen Website in der mobilen Version daran gekoppelt gewesen, ein Häkchen zu setzen, um "News und Angebote" per E-Mail zu erhalten. Ohne den Bezug eines LG-Newsletters zu akzeptieren, war die Nutzung nicht möglich. LG habe dieses mobile Zwangsabo jedoch inzwischen abgeschafft, so die Verbraucherzentrale.

Oftmals werden auch Gewinnspiel-Teilnehmer zu Newsletter-Abonnenten gemacht. Bei Bild Online mussten Nutzer, um teilnehmen zu können, ihr Einverständnis geben, "dass die Axel Springer AG und Tochterunternehmen" ihnen "weitere Medienangebote per E-Mail" unterbreiten dürfen. Solche Newsletterfallen nutzten auch der Internethändler Otto und die Magazine Freundin und Bunte, so die Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherschützer fordern: "Häkchen sollten nicht zur Belästigung werden. Deshalb sollten Anbieter für Werbung wie auch Verkauf immer die aktive Einwilligung (Opt-in) wählen. Die Zustimmung sollte Kunden weder zwangsweise untergejubelt noch per voreingestelltem Häkchen entlockt werden." Doch eine Zustimmungsmail bedeutet nicht automatisch Rechtssicherheit für ein Unternehmen. Das Oberlandesgericht München entschied, dass im Double-Opt-in-Verfahren versandte Bestätigungsmails für den Erhalt eines Newsletters Werbung darstellen, für deren Zusendung der Empfänger der E-Mail zuvor seine Einwilligung hätte erteilen müssen.

Die Deutsche Bahn verkauft laut dem Testbericht per voreingestelltem Häkchen auch Zusatzleistungen. So ist die Sitzplatzreservierung, die 4 Euro kostet, automatisch angeklickt.


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yeppi1 25. Nov 2013

Natürlich kann man sich wehren und technisch dagegen vorgehen. Aber wie der...

kinderschreck 24. Nov 2013

Werbebriefe sind im Gegensatz zu Telefonanrufen problemlos zuordenbar! Telefonanrufe...

Spaghetticode 24. Nov 2013

Was ich mir aber wünsche, ist ein gut konfigurierbarer Regelfilter mit starren Regeln...

vol1 24. Nov 2013

Ist ja nicht so, dass ich das von Anfang an so gemacht hätte. Man passt sich eben an...

vol1 24. Nov 2013

Viele Firmen haben eine Feedback Mailaddy. Häufig bekommt man mehr Kommunikation als...



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