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Verbraucherschützer: Teslas neue Assistenzsysteme noch zu unzuverlässig

In den USA gibt es Kritik an Teslas Werbeversprechen beim autonomen Fahren. Manche Funktionen seien "richtig gefährlich", sagen Verbraucherschützer.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Der Autopilot-Modus von Tesla sorgt immer wieder für Kritik.
Der Autopilot-Modus von Tesla sorgt immer wieder für Kritik. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports (CR) hat bei den Assistenzsystemen des Elektroautoherstellers Tesla zahlreiche Mängel festgestellt. "Bei unseren Untersuchungen haben wir bemerkt, dass einige der Funktionen den Kunden trotz des extrem hohen Kaufpreises keinen wirklichen Nutzen bringen", sagte CR-Autotester Jake Fisher. Zudem erfordere das Zusatzpaket für "volles autonomes Fahren" weiterhin eine erhebliche Aufmerksamkeit des Fahrers.

Inhalt:
  1. Verbraucherschützer: Teslas neue Assistenzsysteme noch zu unzuverlässig
  2. Unsichere Fahrten auf Parkplätzen
  3. Kritik an Beta-Versionen

Tesla vermarktet seine Fahrassistenzsysteme seit Jahren unter der Bezeichnung "Autopilot", obwohl sie rechtlich erst ein sogenanntes teilautomatisiertes System der Stufe 2 darstellen, das permanent vom Fahrer überwacht werden muss. In den USA bescheinigt das Unternehmen dem 8.000 Dollar teuren Paket die "volle Selbstfahrfähigkeit" (Full Self-Driving Capability). Enthalten sind darin die Funktionen "Mit Autopilot navigieren", "Smartes Herbeirufen", "Autoparken" und "Ampel-/Stoppschild-Erkennung". Getestet wurden zudem das einfache Herbeirufen und der Spurwechselassistent.

Die Funktionen Smartes Herbeirufen (Smart Summon) und die Stoppschildererkennung hat Tesla in Deutschland für die "nahe Zukunft" angekündigt. Zuletzt hat das Landgericht München die Tesla-Werbung für den Autopilot als irreführend verboten. Damit wurden dem Elektroautohersteller verschiedene Werbeaussagen zu seinen Fahrassistenzsystemen untersagt.

Nur Spurwechselassistent funktioniert gut

Richtig zufrieden waren die Verbraucherschützer eigentlich nur mit dem Spurwechselassistenten. Dieser wechselt beispielsweise auf der Autobahn die Spur, wenn der Fahrer den Blinker eingeschaltet hat. Auch in diesem Fall bleibt der Fahrer dafür verantwortlich, dass die Fahrbahn wirklich frei ist und sich von hinten kein Fahrzeug nähert.

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Die anderen Funktionen reagierten den Testern zufolge hingegen unzuverlässig und uneinheitlich. So sei beispielsweise beim selbstständigen Einparken nicht nachvollziehbar, warum ein und dieselbe Parklücke einmal von System erkannt werde, das andere Mal aber nicht. Zudem hätten die Teslas oft so schräg eingeparkt, dass man sich als Autofahrer beim Aussteigen dafür schämen würde, sagte Fahrzeugprüferin Kelly Funkhouser.

Selbst das einfache "Herbeirufen", um beispielsweise das Auto ohne Fahrer in eine Parklücke hineinzufahren, habe nicht zuverlässig funktioniert. So habe ein Testfahrzeug noch halb aus der Lücke herausgeschaut oder sei schräg stehengeblieben und habe sich abgeschaltet. Kurioserweise warne Teslas Handbuch für das Model 3 sogar davor, dass die Sensoren in engen Parklücken möglicherweise nicht richtig funktionierten. "Leider gibt Tesla für Summon keinen optimalen Verwendungszweck an, was uns ratlos macht, wofür das System wirklich gedacht ist, wenn nicht zum Parken auf engstem Raum", sagt Funkhouser und fügt hinzu: "Sie müssen das Auto während dieser Manöver auch sehr genau beobachten, um sicherzustellen, dass es mit nichts kollidiert."

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Unsichere Fahrten auf Parkplätzen 
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chefin 09. Sep 2020

Weil viele ja gerne schreiben das es bei ihnen funktioniert. Natürlich funktionieren...

JackIsBlackV8 09. Sep 2020

Ja, kommt wie gesagt auf die Variante an.

JackIsBlackV8 09. Sep 2020

Ich merke schon, du willst einfach nur haltlos bashen.

Dwalinn 09. Sep 2020

Vor oder nachdem der Wert im 80 Milliarden eingebrochen ist?

Dwalinn 09. Sep 2020

Warum muss sich ein Tesla Nutzer an die Verbraucherschützer wenden? Andere...


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