Unsichere Fahrten auf Parkplätzen

Noch unzufriedener zeigten sich die Tester mit dem "Smarten Herbeirufen". Die Funktion soll es beispielsweise ermöglichen, in einem Parkhaus das Auto selbstständig über eine größere Strecke in eine Parklücke fahren zu lassen oder es später aus dieser Lücke wieder zu einem bestimmten Punkt zu bestellen. "Selbst wenn Smart Summon in der Lage war, an dem angegebenen Ort anzukommen, war es zeitweilig auf der falschen Fahrspur des Parkplatzes unterwegs, hielt nicht an Stoppschildern an, machte einen großen Bogen und steuerte auf geparkte Autos zu, um dann im Rückwärtsgang eine Kollision zu vermeiden", lautet das Fazit der Verbraucherschützer.

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Dem Bericht zufolge hat sich die Funktion nach ihrem Start im September 2019 offenbar nicht wesentlich verbessert. Bereits damals gab es Berichte über "Chaos auf den Parkplätzen", nachdem Tesla-Nutzer ihre Autos herbeirufen wollten. "Manchmal schien es unberechenbar", sagt Funkhouser. Die Verbraucherschützer gingen davon aus, "dass ein Kunde, nachdem er das inkonsistente Verhalten des Systems festgestellt hat, es wahrscheinlich nicht mehr verwenden wird".

Autopilot unzuverlässig

Unzuverlässig ist nach Einschätzung von CR auch der erweiterte Autopilot von Tesla. Dieser soll beispielsweise An- und Auffahrten an Autobahnen meistern und dabei Spurwechsel vorschlagen und den Blinker setzen. "In einem Fall ignorierte das System vollständig die Ausfahrt, die es nehmen sollte. Dies hat unseren Tester nicht nur von seiner Route abgebracht, sondern auch das Auto auf eine Spur für Fahrgemeinschaften geführt, obwohl nur eine Person im Auto saß", kritisiert CR.

In einem anderen Fall habe sich das System unvermutet abgeschaltet, was den Fahrer in der Situation mit starkem Verkehr und herannahender Auffahrt verwirrt habe. Doch genau in solchen Situation könne man es als Fahrer am wenigsten gebrauchen, von einem nicht funktionierenden Assistenzsystem abgelenkt zu werden.

Schildererkennung nicht ganz ausgereift

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Darüber hinaus bemängelten die Tester, dass der Tesla im Autopilot-Modus dauerhaft auf der Überholspur unterwegs gewesen sei, obwohl auf die mittlere oder rechte Spur hätte gewechselt werden können. Als bedenklich wird die Möglichkeit eingestuft, einen selbstständigen Fahrbahnwechsel zuzulassen, ohne dass der Fahrer dafür den Blinker betätigen muss oder vom System auf den geplanten Spurwechsel hingewiesen wird. Fisher bezeichnete diese Einstellung als "besorgniserregend, wenn nicht sogar richtig gefährlich". Fahrer könnten durch einen unerwarteten und unsicheren Spurwechsel auf der Autobahn erschreckt werden.

Noch nicht ganz ausgereift erscheint den Verbraucherschützern die automatische Erkennung von Ampeln und Stoppschildern. Laut Tesla stoppt das Fahrzeug an Kreuzungen selbstständig und fährt dann weiter, wenn das Fahrpedal betätigt wird. Allerdings sei das System so programmiert, dass es auch an grünen Ampeln anhalte, schreibt CR. Zudem habe es gelegentlich viel zu weit vor einem Stoppschild gebremst, so dass der Fahrer mehrfach beschleunigen musste, um bis an die Kreuzung zu gelangen.

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 Verbraucherschützer: Teslas neue Assistenzsysteme noch zu unzuverlässigKritik an Beta-Versionen 
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chefin 09. Sep 2020

Weil viele ja gerne schreiben das es bei ihnen funktioniert. Natürlich funktionieren...

JackIsBlackV8 09. Sep 2020

Ja, kommt wie gesagt auf die Variante an.

JackIsBlackV8 09. Sep 2020

Ich merke schon, du willst einfach nur haltlos bashen.

Dwalinn 09. Sep 2020

Vor oder nachdem der Wert im 80 Milliarden eingebrochen ist?

Dwalinn 09. Sep 2020

Warum muss sich ein Tesla Nutzer an die Verbraucherschützer wenden? Andere...



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