Abo
  • Services:
Anzeige
Verbraucherschützer: Erster Smart-Meter-Großversuch in Berlin gescheitert
(Bild: Vattenfall)

Verbraucherschützer: Erster Smart-Meter-Großversuch in Berlin gescheitert

Verbraucherschützer: Erster Smart-Meter-Großversuch in Berlin gescheitert
(Bild: Vattenfall)

Daten zum heimischen Energieverbrauch auf dem Smartphone oder im Web bietet ein Smart-Meter-Großversuch in Berlin. Doch nur sieben Prozent der Haushalte wollen eine Projektverlängerung.

Laut Angaben von Verbraucherschützern ist ein erster Großversuch mit Smart Metering in Berlin praktisch gescheitert. So wünschten nur sieben Prozent der beteiligten Haushalte eine Projektverlängerung. Das berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen unter Berufung auf Angaben von den Berliner Energietagen.

Anzeige

Vattenfall stattete im Sommer 2010 im Märkischen Viertel in Berlin 3.000 Wohnungen mit rund 10.000 intelligenten Stromzählern aus. Zusammen mit dem Softwarehersteller Greenpocket und dem Hardwareentwickler Device wurde den Bewohnern die Visualisierung ihres Elektrizitätsverbrauchs in Echtzeit auf dem Fernseher, dem iPhone oder einer Onlineplattform geboten.

Verbraucher spart kaum Strom

Doch Haushaltsgeräte, die eine gesteuerte Lastverschiebung von außen über intelligente Netze erlauben, werden noch nicht angeboten, so die Verbraucherschützer. Aspekte, die für die Verbraucher Vorteile bringen sollten, griffen derzeit nicht und liefen ins Leere. Smart Metering soll durch die Nutzung von zeit- und lastabhängigen Tarifen, die Änderungen im Verbrauchsverhalten sowie die Einbindung in intelligente Netze zu erheblichen Energieeinsparungen und somit auch zur Kostensenkung in den Haushalten beitragen. Laut Angaben der Deutschen Telekom, einem der Anbieter von Smart Meters, zeigten Erfahrungen aus Pilotprojekten wie in Friedrichshafen, dass sich mit der Technik Stromfresser identifizieren lassen und im Haushalt bis zu 15 Prozent Strom sparen lässt. Doch die Umsetzung lasse auf sich warten und finde derzeit keine Bestätigung in der Praxis, bemängeln die Verbraucherschützer.

"Das Einsparungspotenzial für die Verbraucher ist in der Tat relativ gering", sagte Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. In Mehrfamilienhäusern könnten günstigere zeitabhängige Stromtarife wenig genutzt werden, denn Mieter können nicht in den Nachtstunden ihre elektrischen Haushaltgeräte nutzen, ohne dass Nachbarn gestört werden. "Hinzu kommt, dass in der Praxis noch einige Datenschutzprobleme ungelöst sind", so Pause. Ohne aktive Beteiligung der Verbraucher werde sich eine sinnvolle Smart-Meter-Technologie aber nur schwer durchsetzen.


eye home zur Startseite
hifimacianer 17. Jul 2012

Sicher? Bei Autos ist es z.B. so, dass die meisten Resourcen in der Nutzungsphase...

Telki 17. Jul 2012

By the way ... die Telekom baut keine Smart Meter und verkauft auch keine. Telekom will...

moppi 17. Jul 2012

erstmal wir schalten, alle AKWs ab, der oberammergau ist auch extrem Tsunami...

ongaponga 17. Jul 2012

Naja man kann auch ohne Messzähler einschätzen ob ein KS mehr verbraucht als er...

cicero 17. Jul 2012

Zeitvorwahl ist eben total fix. IP ist flexibel, externes Loadbalancing. Darum geht es...


http://klumpp.net/blog/ / 17. Jul 2012



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Augsburg
  2. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  3. Jobware GmbH, Paderborn
  4. TANNER AG, Erlangen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Two Point Hospital

    Sega stellt Quasi-Nachfolger zu Theme Hospital vor

  2. Callya

    Vodafones Prepaid-Tarife erhalten mehr Datenvolumen

  3. Skygofree

    Kaspersky findet mutmaßlichen Staatstrojaner

  4. World of Warcraft

    Schwierigkeitsgrad skaliert in ganz Azeroth

  5. Open Source

    Microsoft liefert Curl in Windows 10 aus

  6. Boeing und SpaceX

    Experten warnen vor Sicherheitsmängeln bei Raumfähren

  7. Tencent

    Lego will mit Tencent in China digital expandieren

  8. Beta-Update

    Gesichtsentsperrung für Oneplus Three und 3T verfügbar

  9. Matthias Maurer

    Ein Astronaut taucht unter

  10. Luftfahrt

    Boeing entwickelt Hyperschall-Spionageflugzeug



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform
  3. Breitbandausbau Oettinger bedauert Privatisierung der Telekom

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

  1. Re: Was sind das für Preise?

    Compufreak345 | 18:15

  2. Re: Sinnlos

    Slurpee | 18:15

  3. Re: Die Uhrzeit Reglung ist furchtbar

    dEEkAy | 18:15

  4. Re: Es gibt eine Lösung für das Problem!

    McWasa | 18:13

  5. Re: nas selber bauen

    amagol | 18:11


  1. 17:48

  2. 17:00

  3. 16:25

  4. 15:34

  5. 15:05

  6. 14:03

  7. 12:45

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel