Verbotene Sexdarstellung: UK lockert Verbot für Pornoverbreitung

Das Verbot der Darstellung bestimmter sexueller Praktiken im Vereinigten Königreich gilt für DVDs wie für Streaming-Angebote und muss durch Internet-Blockaden der ISPs umgesetzt werden. Das Verbot ist nun deutlich gelockert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Verbreitung bestimmter pornografischer Inhalte ist im Vereinigten Königreich jetzt legal.
Die Verbreitung bestimmter pornografischer Inhalte ist im Vereinigten Königreich jetzt legal. (Bild: Walt Stoneburner, flickr.com/CC-BY 2.0)

Ein Gesetz im Vereinigten Königreich zwingt die Anbieter von Pornostreaming zur Altersverifikation seiner Nutzer und zur Zensur bestimmter "nicht konventioneller" sexueller Praktiken, beides soll nötigenfalls durch Internetsperren durchgesetzt werden. Die Umsetzung dieser Regeln ist zunächst ausgesetzt worden und soll wohl erst im kommenden April in abgeschwächter Form durchgesetzt werden. Darüber hinaus werden nun auch die Zensurvorgaben klar abgeschwächt.

Stellenmarkt
  1. Frontend Developer (f/m/d)
    HEINE Optotechnik GmbH & Co. KG, Weimar, Gilching bzw. remote
  2. SAP Basis-Administrator (m/w/d)
    Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
Detailsuche

Dazu hat die Strafverfolgungsbehörde, der Crown Prosecution Service (CPS), seine Auslegung dessen, was nicht als "obszön" angesehen wird und legal verbreitet werden darf, an die aktuelle Wahrnehmung der Bevölkerung angepasst, wie der Guardian berichtet. Diesem Verwaltungakt ist eine öffentliche Beratung vorausgegangen. Darüber hinaus gibt es einige Urteile von Geschworenengerichten im Vereinigten Königreich, die die Definition der Strafverfolgungsbehörde in den vergangenen Jahren bereits verschoben haben. Dem trägt die aktualisierte Auslegung nun Rechnung.

Die Entscheidungen betrafen in der Vergangenheit unter anderem physische Medien wie DVDs, gelten aber für jede Art der Veröffentlichung und damit letztendlich auch für das Streaming. Dem Guardian sagte ein Sprecher des CPS, es sei nicht Sache der Behörden zu entscheiden, was guter Geschmack sei oder als störend empfunden werde.

Künftig nicht mehr verfolgt werden soll Verhalten, dass klar einvernehmlich ist, keinen "ernsthaften Schaden zufügt" und nicht mit Kriminalität verbunden ist. Darüber hinaus dürfe das "wahrscheinliche Publikum ist nicht unter 18 Jahren alt" sein. Legal ist damit künftig wohl explizit die Darstellung von BDSM, Fisting, Facesitting, die Verwendung von Urin und vieles Weitere, was bisher unter die Zensurvorgaben und unter die Vorgaben zur Strafverfolgung gefallen sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


quineloe 04. Feb 2019

whoosh indeed.

quineloe 04. Feb 2019

Meine Vermutung: Ist dort schlicht keine KV.

Umaru 03. Feb 2019

Der Zugang muss erst sorgsam befeuchtet und gedehnt werden. Die sofortige Anwendung der...

jude 03. Feb 2019

Das wird ein Millionengeschäft! Nur das sonst verbotene Zeug...

auswanderer3 03. Feb 2019

OMG! :) Wobei mich bei dem Artikel die Quelle "Daily Mail" überrascht. Soweit ich wei...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kaufberatung (2022)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Die Verfügbarkeit von PC-Hardware ist schlecht wie nie, doch ungeachtet der Preise wird gekauft. Wir geben einen Über- und einen Ausblick.
Von Marc Sauter

Kaufberatung (2022): Die richtige CPU und Grafikkarte
Artikel
  1. Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
    Microsoft
    Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

    Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

  2. Samsung Galaxy Watch 4 bei Amazon zum Hammerpreis
     
    Samsung Galaxy Watch 4 bei Amazon zum Hammerpreis

    Die Last Minute Angebote bei Amazon bringen heut wieder viele spannende Deals. Unter anderem sind Galaxy-Watches von Samsung reduziert.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Open Source: EU-Kommission will eigene Software frei veröffentlichen
    Open Source
    EU-Kommission will eigene Software frei veröffentlichen

    Die EU-Kommission will offenbar mit guten Beispiel vorangehen und hat sich neue Regeln für den Umgang mit Open-Source-Software gegeben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /