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Das Horst-Wessel-Lied soll bei Spotify bald verschwinden.
Das Horst-Wessel-Lied soll bei Spotify bald verschwinden. (Bild: Spotify-Client/Screenshot: Golem.de)

Verbotene Musik: Horst-Wessel-Lied bei Spotify

Das Horst-Wessel-Lied soll bei Spotify bald verschwinden.
Das Horst-Wessel-Lied soll bei Spotify bald verschwinden. (Bild: Spotify-Client/Screenshot: Golem.de)

Der schwedische Musikdienst Spotify bietet in Deutschland verbotene Musik an, will das aber ändern. Der Dienst ist hierzulande erst in der vergangenen Woche gestartet.

Der in Deutschland frisch gestartete Musikdienst Spotify hat ein Problem mit seiner Musikauswahl. Sie enthält noch das in Deutschland seit 1945 und in Österreich seit 1947 verbotene Horst-Wessel-Lied - die Parteihymne der NSDAP, die nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler faktisch zur zweiten deutschen Nationalhymne wurde.

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  • Das in Deutschland und Österreich verbotene Horst-Wessel-Lied vor seiner Löschung aus Spotify (Screenshot: Golem.de)
  • Mittwoch, 21. März 2012 um 12 Uhr: Mittlerweile ist nur noch ein Horst-Wessel-Eintrag in der Liste der Musiktitel zu finden. (Screenshot: Golem.de)
Das in Deutschland und Österreich verbotene Horst-Wessel-Lied vor seiner Löschung aus Spotify (Screenshot: Golem.de)

Spotify hat den Hinweis auf das verbotene Lied von Golem.de aufgenommen, wird es laut seiner deutschen Presseagentur entfernen und bereitet eine Stellungnahme vor. Golem.de wurde durch einen Leser informiert.

Bei konkurrierenden kommerziellen Streaming- und Musikdownload-Diensten wird das Horst-Wessel-Lied zwar gelistet, ist aber in der Regel nicht abspielbar.

Nachtrag vom 21. März 2012, 12:10 Uhr

Mittlerweile findet sich über die Spotify-Suche nur noch ein Eintrag des Horst-Wessel-Lieds in der Titelliste. Ein entsprechender Screenshot wurde der Galerie hinzugefügt.

Nachtrag vom 21. März 2012, 16:38 Uhr:

In einer Stellungnahme kündigte Spotify an, die anstößigen Inhalte zu löschen und weitere Schritte einzuleiten, um alle "verbotenen Inhalte von seinem Musik-Service fernzuhalten". Man toleriere "absolut keine indizierten Inhalte oder solche, die geeignet sind, in irgendeiner Weise Feindseligkeit zu erzeugen - sei es aus rassistischen, religiösen oder anderen Gründen. Sobald wir derartige Inhalte in der Bibliothek unseres Musik-Services entdecken, entfernen wir sie umgehend."

Das solche Inhalte überhaupt in das Angebot gelangen konnten, erklärt Spotify damit, dass sich das eigene Angebote von rund 16 Millionen Titeln mit Musik von Hunderttausenden Labels und Portalen aus aller Welt speist. Die Verantwortung für die Musik liege daher bei den Rechteinhabern, die diese zur Verfügung stellen, so Spotify.


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samy 22. Mär 2012

Wo schürt den J.S. Bach Feindseligkeit???

-CK- 22. Mär 2012

Das Problem dabei ist ja: Gerade mit dem Verbot fossieren sie Gegenteiliges. Dieses...

Analysator 22. Mär 2012

Richtig. Wobei, das trifft ja sogar auf 1-2 (nicht mehr!) "Werke" des ehemaligen NPD...

Flying Circus 22. Mär 2012

Nein, das nennt sich dann "Fakten" Korrekt. Das ist man immer und man hat dann ziemlich...

Lord Gamma 22. Mär 2012

Oh, da muss golem wohl Überstunden machen ;)



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