Verbindungsfehler und mehr: Nervige Bugs plagen Outlook-Classic-Nutzer
Neben den noch immer verschwindenden Mauszeigern haben einige Nutzer der klassischen Variante von Microsoft Outlook offenbar auch Verbindungs- und Synchronisationsprobleme. Microsoft bestätigt entsprechende Fehler in zwei Supportbeiträgen, liefert aber anstelle von Lösungen bisher nur Workarounds. Der Konzern versichert aber, die Probleme zu untersuchen und bald Korrekturen bereitzustellen.
Bei einem der beiden Bugs(öffnet im neuen Fenster) erhalten Anwender, die versuchen, in Outlook eine Gruppe zu erstellen, eine Fehlermeldung, laut der ein Serverfehler aufgetreten ist oder keine Verbindung zum Server hergestellt werden kann. Das Problem steht laut Microsoft mit den Exchange Web Services (EWS) in Verbindung, die in Outlook Classic für die Gruppenintegration verwendet werden.
Beheben will der Konzern den Fehler durch eine Umstellung auf ein Rest-API im Rahmen einer Überarbeitung der Gruppenfunktionen von Outlook. Bis es so weit ist, müssen sich Anwender aber noch etwas gedulden. Einen Zieltermin für die Umstellung nennt Microsoft nicht. Als Workaround empfiehlt der Konzern, für die Erstellung von Gruppen vorerst auf Outlook Web Access (OWA) oder das neue Outlook zurückzugreifen.
Synchronisation mit Gmail und Yahoo kaputt
Der zweite Fehler(öffnet im neuen Fenster) bezieht sich auf Synchronisationsprobleme bei der Nutzung von Gmail- und Yahoo-Konten. Er soll vor allem nach einer Passwortänderung bei dem jeweiligen Konto auftreten. Die Probleme können laut Microsoft aber möglicherweise auch durch andere Aktionen hervorgerufen werden, die der Konzern derzeit noch untersucht.
Betroffene erhalten entsprechende Meldungen, die auf Fehler bei der Synchronisation oder dem Download bestimmter Ordner, beim Senden von E-Mails sowie beim Verbindungsaufbau zum Server hinweisen. Dabei werden jeweils Fehlercodes wie 0x800CCC0E, 0x800CCC0F und 0x80070057 angezeigt.
Auch bei diesem Problem arbeitet Microsoft noch an einer Lösung. Bis diese verfügbar ist, können sich Betroffene durch das Löschen eines Registrierungsschlüssels unter Computer\HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Common\Identity\Identities behelfen.
Dabei ist jeweils derjenige Schlüssel zu löschen, der zum betroffenen E-Mail-Konto gehört. Die jeweilige E-Mail-Adresse wird sichtbar, wenn die Schlüssel unter dem genannten Pfad im Registrierungseditor ausgewählt werden. Nach dem erfolgreichen Löschvorgang muss Outlook neu gestartet und das betroffene E-Mail-Konto neu angemeldet werden.
- Anzeige Hier geht es zu Microsoft 365 Family bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.