Abo
  • Services:

Verband unabhängiger Musikunternehmen: Apple Music zahlt Musikern nichts für Probeabos

Apple gibt das Risiko für seine Probeabos an die Musiker weiter. Zumindest den unabhängigen Musikunternehmen liegen Verträge vor, die keine Zahlung für die ersten drei Monate vorsehen.

Artikel veröffentlicht am ,
James Iovine bei der Vorstellung von Apple Music auf der WWDC 2015
James Iovine bei der Vorstellung von Apple Music auf der WWDC 2015 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Die Verträge für Apples neuen Streamingdienst Apple Music sehen eine dreimonatige kostenlose Probezeit vor, in denen der US-Konzern keine Lizenzgebühren an die Musikunternehmen und ihre Künstler zahlt. Das berichtet der Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT), dem die Verträge von Apple vorliegen, am 18. Juni 2015. Der Start von Apple Music ist für Ende des Monats auch in Deutschland geplant.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim, München
  2. SCHOTT AG, Sankt Gallen (Schweiz)

"Wir als VUT begrüßen neue Geschäftsmodelle und weitere Anbieter auf dem Streaming-Markt. Jedoch sind die von Apple angebotenen Vertragsbedingungen völlig unangemessen", erklärte der Geschäftsführer Jörg Heidemann. "Dies kann für unsere Mitglieder und deren Künstlerinnen und Künstler zu erheblichen Umsatzeinbußen bei den Lizenzeinnahmen führen, im Extremfall kann dies existenzgefährdend sein."

Offener Brief an Apple

Aus Sicht des VUT wälzt Apple das finanzielle Risiko des globalen Starts und der Neukundengewinnung auf die kleinen und mittleren unabhängigen Musikunternehmen und ihre Künstler ab. Der Verband hat seine Mitglieder informiert und sich mit einem offenen Brief an die Führung des Apple-Konzerns gewandt.

Apple Music ist Apples Musikstreamingdienst, der iTunes-Musik streamen kann. Apple Music startet Ende Juni 2015 auf Windows, OS X und iOS. Im Herbst soll eine Android-und eine Apple-TV-Version folgen. Die ersten drei Monate sind kostenlos, danach kostet Apple Music monatlich 10 US-Dollar, für die Familienoption beträgt der Preis 15 US-Dollar, bei der bis zu sechs Personen unabhängig voneinander den Musikstreamingdienst nutzen können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

ChMu 19. Jun 2015

Ja, die meissten Na ja, 35% Bestimmt Kaum Lieder verkauft? Du kannst heute schon, seit...

Lala Satalin... 19. Jun 2015

Sind ja nur 3 Monate, eventuell reicht den Leuten das nicht. :D

PiranhA 18. Jun 2015

Bei allen anderen Anbietern bekommen die Künstler auch während des Probemonats Geld...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

    •  /