Abo
  • Services:

Venus Optics: Chinesischer Hersteller stellt Objektiv mit Riesentubus vor

Einen Fisch im flachen Bach fotografieren? Eine Eidechse im Gras? Oder mal einen Blick in einen Kaninchenbau werfen? Das Makro-Objektiv des chinesischen Unternehmens Venus Optics macht es möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Makro-Objektiv Laowa 24mm f/14: große Tiefenschärfe
Makro-Objektiv Laowa 24mm f/14: große Tiefenschärfe (Bild: Venus Optics)

Eine ganz besondere Perspektive soll dieses Makro-Objektiv bieten: Das neue Makro-Objektiv des chinesischen Unternehmens Venus Optics hat nicht nur ungewöhnliche Brennweite und Blende. Es hat vor allem eine ungewöhnliche Form: Es ist sehr lang.

Stellenmarkt
  1. TQ-Systems GmbH, Gut Delling bei München
  2. Hays AG, Baden-Württemberg

Der Tubus des Laowa 24 Millimeter f/14 hat eine Länge von 40 Zentimetern und einen Durchmesser von nur 2 Zentimetern. Das eröffne Fotografen und Videofilmern eine ganz neue Perspektive, sagt der Hersteller: Sie könnten Tiere aus der Nähe aufnehmen, ohne sich ihnen auf die übliche Makrodistanz zu nähern und so entweder den Fluchtreflex oder eine Verteidigungsreaktion auszulösen.

Der dünne Tubus ermögliche es zudem, in Regionen vorzudringen, die herkömmlichen Objektiven verwehrt seien, etwa in den Bau eines Tieres. Da das Objektiv wasserdicht ist, ist es auch möglich, damit Fische und anderes Wassergetier abzulichten. Weiterer Vorteil des dünnen Tubus' sei, dass er das Motiv, wenn er sich ihm bis auf die Naheinstellgrenze von 2 Zentimetern nähere, weniger abschatte als herkömmliche Marko-Objektive, die meist einen Durchmesser von 6 Zentimetern und mehr hätten.

Das Objektiv hat eine Brennweite von 24 Millimetern und eine Anfangsblende von f/14. Das ist ungewöhnlich für Makro-Objektive, die meist eine längere Brennweite und eine große Anfangsblende für eine geringe Tiefenschärfe haben. Venus Optics hingegen setzt im Gegenteil durch die geringe Brennweite - der Bildwinkel beträgt gut 84 Grad - und eine relativ große Blende gerade auf eine hohe Tiefenschärfe. Das ermögliche es, die Welt aus einer Käferperspektive zu betrachten. Die mangelnde Lichtstärke macht das Objektiv durch einen Ring von Leuchtdioden um die Objektivöffnung wett.

Venus Optics hat für das Laowa 24mm f/14 eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingerichtet. 2016 war das Unternehmen damit schon einmal erfolgreich, damals mit einem 12-Millimeter-Ultraweitwinkelobjektiv, das weitgehend verzerrungsfrei abbildet: Statt der intendierten 10.000 US-Dollar sammelte das Unternehmen 667.311 US-Dollar.

Das Objektiv gibt es mit Anschlüssen für Kameras der Hersteller Canon (EF), Nikon (F), Sony (FE) und Arri (PL). Auf Kickstarter kostet es rund 1.200 Euro, die Version mit dem Arri-PL-Anschluss ist knapp 200 Euro teurer. Der reguläre Preis wird jeweils etwa 100 Euro darüber liegen. Das Interesse scheint groß: Über die Kickstarter-Kampagne hat Venus Optics bereits über 280.000 Euro eingenommen. Die ersten Objektive sollen im September ausgeliefert werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€
  2. 47,67€ (Bestpreis!)
  3. (-73%) 7,99€
  4. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)

bennob87 06. Aug 2018 / Themenstart

Hol dir einen Werbeblocker.

demon driver 04. Aug 2018 / Themenstart

Ein Großteil der japanischen Kamerahersteller produziert schon lange in China &#8211...

Sinnfrei 04. Aug 2018 / Themenstart

Das wäre auf jeden Fall ... interessant ...

Subotai 04. Aug 2018 / Themenstart

Aber bei Schlangenfotografie ist es dafür sicherer.

demon driver 04. Aug 2018 / Themenstart

Naja, es ist halt zunächst mal ein völlig anderes Objektiv als z.B. das Canon und macht...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

    •  /