Venue 8 7000: Dells sehr dünnes Android-Tablet für 400 US-Dollar

Dell beginnt mit dem Verkauf des Android-Tablets Venue 8 7000 mit Intel-Prozessor. Für den recht hohen Preis gibt es ein äußerst schlankes, gut ausgestattetes und für Unternehmen geeignetes Tablet inklusive einer Desktop-Funktion. Es wird zunächst nur in den USA verkauft.

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Sehr viel dünner kann ein Tablet auf absehbare Zeit vermutlich nicht mehr konstruiert werden.
Sehr viel dünner kann ein Tablet auf absehbare Zeit vermutlich nicht mehr konstruiert werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Dells Venue 8 7000 ist fertig. Das Android-Tablet, das mit 6 mm zu den dünnsten Tablets gehört, wird nun in den USA verkauft. Es ist noch einmal 0,1 mm dünner als das iPad Air 2. Der Preis liegt in den USA bei rund 400 US-Dollar. Auf der deutschen Seite ist das Tablet weiterhin nicht gelistet. Laut PDF-Datenblatt hat das neue Venue 8 ein OLED-Display mit 2.500 x 1.600 Pixeln. Das Display mit seiner 8,4-Zoll-Diagonale nutzt dabei einen sehr schmalen Rahmen, um kompakt zu bleiben. Da es nur 305 Gramm leicht ist, lässt es sich gut im unteren Bereich halten.

  • Dells neues Venue 8 ist nur 6 mm dick. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Android-Tablet bietet eine hohe Auflösung mit dem OLED-Display. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Rückseite des Dell Venue 8 7000 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Dells neues Venue 8 ist nur 6 mm dick. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Der Hauptprozessor von Intel (Atom Z3580 Moorefield, 4 Kerne, maximal 2,3 GHz) greift auf 2 GByte Arbeitsspeicher zu. Intern gibt es 16 GByte Speicher, der per eMMC angebunden ist. Darauf installiert Dell derzeit nur Android 4.4. Die aktuelle Android-Version Lollipop gibt es nicht zum Marktstart.

Per Miracast zum Büro-Rechner mit Android

Weiterer Speicher ist in Form einer MicroSDXC-Karte möglich. Das Limit des SDXC-Standards gibt Dell jedoch nicht frei und nennt nur 512 GByte als Maximum. Für den Anschluss von Peripherie oder um selbst zur Peripherie zu werden, gibt es einen Micro-AB-USB-Anschluss. Aus Notebooks bekannt ist Intels 7260-Chip, der eine 1x1-Konfiguration unterstützt und als Dual-Band-Karte auch 802.11ac beherrscht. Außerdem verwendet Dell Miracast für erweiterte Funktionen.

Umfangreiche Versprechungen macht Dell bezüglich der Tauglichkeit in Unternehmen. Das könnte erklären, warum derzeit nur Android 4.4 unterstützt wird, da vieles von der Software-Entwicklung abhängt. Eine dieser Funktionen verwendet das bereits erwähnte Miracast. Dell unterstützt den eigenen Dellcast-Stick, um aus dem Tablet einen Rechner zu machen. Zudem soll es Support-Optionen geben, die den Unternehmenseinsatz erleichtern. Administratoren sollen zentral in der Lage sein, die Geräte zu untersuchen, Passwörter zu löschen und Profile zu modifizieren.

Der Akku hat eine Kapazität von 21 Wattstunden. Die hohe Kapazität wird mit einem 24-Watt-Netzteil wieder gefüllt. Angaben zur Akkulaufzeit macht Dell nicht. Ein Erscheinungsdatum für Europa steht noch nicht fest.

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    Von Hanno Böck

Lala Satalin... 12. Jan 2015

Im Sommer will ich keine Over-Ear-Kopfhörer auf haben. Und manch einer mag absolut keine...

Dwalinn 12. Jan 2015

Leider nein, Dell wollte keine Lizenzgebühren an Apple zahlen

Paralyta 11. Jan 2015

Bullshit. Die meisten internationalen Unternehmen rechneten in den letzten Jahren fast...

as (Golem.de) 11. Jan 2015

Hallo, das ist die Einzelkarte, die passt nicht in Tablets hinein. Dell macht eigenen...

MarioWario 11. Jan 2015

Es gibt genügend Firmen die die Gmail & Google-Docs Infrastruktur nutzen, zudem will...


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